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NIEDERÖSTERREICH/OÖ. Nach einem Oberleitungsschaden und einer Stellwerksstörung bleibt die Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz nur eingeschränkt befahrbar. Fahrgäste müssen weiterhin mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

Weststrecke zwischen Amstetten und Linz (Foto: ÖBB/Harald Eisenberger)
Weststrecke zwischen Amstetten und Linz (Foto: ÖBB/Harald Eisenberger)

Die Probleme auf der Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz Hauptbahnhof halten an. Seit Donnerstagabend sorgt ein schwerer Oberleitungsschaden, der auch ein Stellwerk beschädigt hat, für massive Einschränkungen im Bahnverkehr. Statt der üblichen vier Gleise stehen derzeit nur zwei eingeschränkt zur Verfügung. Die Folge sind erhebliche Verspätungen und Zugausfälle im Fern- und Nahverkehr.

Notfahrplan im Fernverkehr

Die ÖBB haben ein Notfahrprogramm eingerichtet. Railjet-Express-Züge (RJX), ICE-Züge sowie Nachtzüge verkehren weiterhin planmäßig. Intercity-Züge (IC) fahren hingegen nur bis St. Valentin beziehungsweise Linz Hauptbahnhof.

Auch die Westbahn ist betroffen und verkehrt derzeit nur einmal pro Stunde. Dafür hält sie außerplanmäßig in St. Valentin, damit ÖBB-Fahrgäste umsteigen können. Zwischen St. Valentin und Wels werden Tickets von ÖBB und Westbahn gegenseitig anerkannt.

Ersatzbusse und Reparaturarbeiten

Im Nahverkehr sind weiterhin Schienenersatzbusse zwischen St. Valentin und Linz Hauptbahnhof im Einsatz. Die Zahl der Busse wurde bereits erhöht, um die Auswirkungen für Pendler möglichst gering zu halten. Güterzüge werden, soweit möglich, großräumig umgeleitet.

Die ÖBB arbeiten laut eigenen Angaben mit Hochdruck an der Reparatur der beschädigten Oberleitung und des Stellwerks. Wann die Strecke wieder vollständig befahrbar sein wird, ist derzeit noch unklar. Fahrgäste sollten sich daher vor Reiseantritt über die aktuellen Verbindungen informieren und weiterhin mit Verzögerungen rechnen.    


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