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PORTILLO/CHILE. Ein heftiger Schneesturm hat das Skigebiet in den chilenischen Anden binnen 72 Stunden unter 309 Zentimetern Neuschnee begraben. Zufahrten und Teile der Infrastruktur bleiben vorerst gesperrt, weil die Lawinengefahr geprüft werden muss.

In Portillo in Chile fielen binnen 72 Stunden 309 Zentimeter Neuschnee. Zufahrten und Pisten bleiben vorerst gesperrt. (Symbolbild); Foto: lashkhidzetim/stock.adobe.com, KI-generiert

Wie Focus Online am 22. Juli 2026 berichtet, fiel in Portillo innerhalb von drei Tagen mehr als drei Meter Neuschnee. Auch im Skigebiet Valle Nevado wurden rund 170 Zentimeter gemeldet.

Die großen Schneemengen erschweren die Räumung von Straßen, Parkplätzen, Liftstationen und Gebäuden. Bevor der Betrieb wieder starten kann, müssen Verantwortliche Pisten kontrollieren und gefährdete Bereiche sichern.

Sicherheit hat Vorrang

Besonders die rasch gewachsene Schneedecke erhöht das Risiko von Lawinen. Deshalb steht zunächst der Schutz von Mitarbeitern und Gästen im Mittelpunkt.

Mehrere Skigebiete und Zufahrtsstraßen in Chile und Argentinien waren zuletzt wegen der Wetterlage nicht befahrbar. Erst nach den Sicherheitskontrollen sollen Lifte und Pisten schrittweise wieder öffnen.

Traditionsgebiet in den Anden

Portillo liegt rund 160 Kilometer von Chiles Hauptstadt Santiago entfernt. Das 1949 eröffnete Gebiet gilt als ältestes Skigebiet Südamerikas und war 1966 Schauplatz der alpinen Skiweltmeisterschaft.

Die Pisten reichen laut Angaben des Berichts bis auf 3.310 Meter Seehöhe. Das Gebiet verfügt über 35 Abfahrten und 14 Lifte.


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