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LINZ. Mit einer fulminanten Leistung macht der LASK im Rückspiel des Champions League Play-offs gegen Celtic Glasgow sensationell das 0:3 aus dem Hinspiel wett. Die Linzer stehen nun nach dem 5:1 nach Verlängerung in der Königsklasse.

Samuel Adeniran jubelt über seinen zweiten Treffer; Foto: gerd2709
  1 / 3   Samuel Adeniran jubelt über seinen zweiten Treffer; Foto: gerd2709

Der LASK wird in der Saison 2026/27 in der Champions League spielen. Nach dem 0:3 in Glasgow gelang der Mannschaft von Didi Kühbauer das scheinbar Unmögliche.

Rückschlag zu Beginn

Die Linzer begannen engagiert, aber auch die Schotten kamen zu ihren Chancen. Ausgerechnet nach einer Drangperiode des LASK, fand ein abgefälschter Schuss von Callum McGregor in der 21. Minute den Weg ins Tor der Linzer. Es stand 0:1 für Glasgow. Der LASK war zu diesem Zeitpunkt im Gesamtscore 0:4 im Rückstand.

Moses Usor sorgt für den Ausgleich

Dem Gastgeber war der Rückschlag nicht anzumerken. Unermüdlich spielten sie Chance um Chance heraus. In der 32. Minute wurden die Schwarz-Weißen, die an diesem Abend in rot spielten, belohnt. Moses Usor nützte einen verunglückten Rückpass von Benjamin Nygren und schoss zum 1:1 Ausgleich ein. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Furiose zweite Halbzeit

Nach der Halbzeitpause zog der LASK das Tempo an und schnürte phasenweise die Schotten in der eigenen Hälfte ein. Zuerst reüssierte Robert Ljubicic in der 48. Minute mit einem schönen Weitschuss zum 2:0, zehn Minuten später versenkte auch Samuel Adeniran aus über 20 Meter den Ball unter dem frenetischen Jubel der Fans zum 3:1 im Tor.

LASK erzwingt Verlängerung in der 90. Minute

Die Linzer drängten auf das 4:1, das gleichbedeutend mit der Verlängerung war. Doch auch Celtic versuchte alles, um das Ergebnis über die Zeit zu retten. In der 90. Minute köpfelte der eingewechselte Flecker den abgewehrten Ball des schottischen Torhüters nach einem Tornich-Kopfball aus kurzer Distanz ins Tor. Der Treffer wurde vom VAR überprüft und wurde bestätigt. Das Stadion bebte. Es ging in die Verlängerung.

Adeniran bringt die Entscheidung und vergibt Elfmeter

Trainer Didi Kühbauer hatte zum Ende der regulären Spielzeit frische Kräfte gebracht, das machte sich bezahlt. Der LASK spielte weiter nach vorne. In der 109. Minute war es wieder Samuel Adeniran, der erneut per Distanzschuss zum 5:1 einschoss.

Der schottische Meister warf nun alles nach vorne. Bei einem Konter konnte Reo Hatate nur mit einem Foul das nächste Tor für die Linzer verhindern. Adeniran schnappte sich den Ball. Doch der finnische Tormann Viljami Sinisalo verhinderte die Vorentscheidung. Als der Schlusspfiff ertönte, stürmte die Ersatzbank des LASK auf den Rasen, der Jubel kannte keine Grenzen. 

Leistung „outstanding“

„Was die Jungs heute abgeliefert haben, von Minute eins weg, war unglaublich. Nach dem Rückstand haben wir uns zurückgekämpft, und nach dem 2:1 hast du einen brutalen Ruck in der Mannschaft gespürt. Dann haben sie für mich outstanding gespielt – von der Physis, vom Willen und von der Mentalität her. Celtic war eigentlich nicht mehr vorhanden. Und auch in der Verlängerung habe ich gewusst, dass meine Truppe physisch besser sind. Sie haben das dann gezeigt und das Spiel verdient gewonnen. Ich bin einfach unglaublich stolz auf die Mannschaft.“, meinte LASK-Trainer Didi Kühbauer nach dem Spiel.

Der LASK steht in der Champions League. Die Gegner werden am Donnerstagabend (ab 18 Uhr) ausgelost.


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