Umfahrungsbrücke wird generalsaniert
OHLSDORF/GSCHWANDT. Mitte März beginnt eine umfassende Sanierung der über 40 Jahre alten Traunbrücke an der Gmundner Nordumfahrung (B120). Dies ist mit teils erheblichen Verkehrsbehinderungen verbunden.

Derzeit werden die Angebote der Baufirmen geprüft, die Landesregierung rechnet mit Kosten von rund 2,2 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für Anfang März geplant. Mit Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Nur eine Richtung befahrbar
In der ersten Bauphase, die bis Anfang Juli dauert, wird der Verkehr von Gmunden kommend Richtung Gschwandt einstreifig über die Brücke geführt. Die Gegenrichtung ist während dieser Zeit gesperrt, die Umleitung erfolgt großräumig über Steyrermühl und die Westautobahn bis Regau (Fahrzeitverlängerung: 25 Minuten/25 Kilometer) beziehungsweise über Steyrermühl und die Ohsldorfer Gemeindestraße (Fahrzeitverlängerung: 20 Minuten/16 Kilometer). In dieser Bauphase werden zwei Drittel der Fahrbahn saniert, sodass in der zweiten Bauphase, ab Anfang Juli, zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Dann kann die Fahrbahn wieder einstreifig in beide Fahrtrichtungen benutzt werden.
Kein Radweg geplant
Nicht geplant ist die Errichtung eines Radweges über die Brücke. Wie es aus dem Büro von Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FP) heißt, sei weder von Ohlsdorf noch von Gschwandt ein entsprechender Antrag eingereicht worden. Der Bau eines Radweges hätte Mehrkosten von bis zu 1,5 Millionen Euro verursacht.


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