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Erntearbeiten gestartet – verstärkt Traktoren auf den Straßen unterwegs

Tips LogoNora Heindl, 03.07.2020 11:22

OÖ. Goldene Getreidefelder und sommerliche Hitze. Der Sommer ist nun endgültig ins Land gezogen. Die Erntearbeiten im Land ob der Enns sind mancherorts schon voll im Gange. Das bedeutet auch, dass in den nächsten Wochen und Monaten wieder verstärkt landwirtschaftliche Erntefahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein werden. Der Bauernbund bittet Auto- und Motorradfahrer um Verständnis und Rücksicht.

Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger (Foto: OÖ Bauernbund/Hermann Wakolbinger)
  1 / 2   Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger (Foto: OÖ Bauernbund/Hermann Wakolbinger)

„Sommerzeit ist für die Bäuerinnen und Bauern keine Zeit der Entspannung, sondern eine äußerst arbeitsreiche, gilt es doch die Ernte einzuholen. Wir bitten daher um Verständnis, denn Mähdrescher und Traktoren sind oftmals bis spät in den Abend unterwegs“, so Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger.

Der Appell richtet sich auch an die Auto- und Motorradfahrer. „Bitte um besondere Vorsicht im Straßenverkehr, besonders beim Überholen“, ergänzt Bauernbund Direktor Wolfgang Wallner. Denn oftmals werde die Breite und Geschwindigkeit der Erntemaschinen falsch eingeschätzt.

Ernte sichert Versorgung und Regionalität

Das Land Oberösterreich hat sich beim ersten oberösterreichischen Regionalitätsgipfel im Juni ganz klar zur heimischen Landwirtschaft und den bäuerlichen Familienbetrieben bekannt. Ziel ist es, die Küchen des Landes sowie jene der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen sukzessive auf die Verwendung regionaler Lebensmittel umzustellen. Damit Lebensmittel aus der Region auch angeboten werden können, muss die Rohware dafür geerntet werden. „Das Angebot regionaler Lebensmittel im Lebensmitteleinzelhandel muss noch weiter ausgebaut werden. Aber auch das Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten für regionale Lebensmittel und für die hervorragenden Produkte der Bäuerinnen und Bauern gehören weiter forciert“, betont Hiegelsberger.


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