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Tips Logo Online Redaktion, 12.07.2023 06:11

OÖ. In der Nacht auf Mittwoch hat eine Sturmfront Oberösterreich überquert. Alleine von Mittwoch, 1 Uhr bis Mittwoch, 4 Uhr standen 192 Feuerwehren im Einsatz, die Einsätze laufen teils immer noch.

 (Foto: laumat.at/Matthias Lauber)
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„Man kann von einem besonders flächigem Ereignis sprechen – jeder Bezirk in Oberösterreich war betroffen. Besonders viele Einsätze waren jedoch in den Bezirken Braunau, Ried im Innkreis, Schärding, Vöcklabruck, Grieskirchen, Eferding, Linz-Stadt, Linz-Land, Wels-Stadt, und Wels-Land zu verzeichnen“, berichtet Martin Burger, Offizier vom Dienst beim Landesfeuerwehrkommando OÖ.

„Primär war es die Aufgabe der Feuerwehr, Verkehrswege von umgestürzten Bäumen frei zu machen. Auch abgedeckte Dächer waren die Folge der Sturmböen. Vereinzelt mussten Feuerwehren auch zu Kleinbränden ausrücken, wie zum Beispiel in Enns und Steyregg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich während des Sturms in Frankenmarkt. Hier kollidierten zwei Lastwagen frontal“, sagt Burger. In Summe standen in Oberösterreich vom Aufkommen des Sturms bis zum frühen Mittwochmorgen 192 Feuerwehren bei 405 Einsatzstellen im Einsatz.

Die Landeswarnzentrale Oberösterreich wurde zwischenzeitlich auf Vollbesetzung aufgestockt. Gemeinsam mit den Einsatzzentralen der Berufsfeuerwehr Linz und der Feuerwehr Wels sowie der Bezirkswarnstelle Ried wurde eine Vielzahl an Notrufen abgearbeitet.


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