Steinkellner: Ansteckungsgefahr in Öffis gering
OÖ. Viele Menschen fürchten sich vor einer Covid-19-Infektion in öffentlichen Verkehrsmitteln, meint Infrastruktur- und Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner. Die bisherigen Testergebnisse sind in dieser Hinsicht jedoch beruhigend.

Laut einer englischen Studie ist das Infektionsrisiko in öffentlichen Verkehrsmitteln gering, informiert Infrastruktur- Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ): „Laut einer englischen Studie ist die Corona-Ansteckungsgefahr in Bus, Bahn und Bim überaus gering. Diese Ergebnisse sind erleichternd, geben mehr Sicherheit und nehmen den Menschen in unserer Heimat hoffentlich einige Ängste“. Im Detail haben Wissenschaftler des Imperial College in London untersucht, wie hoch das Risiko ist, sich beim Berühren von Fahrscheinautomaten, Haltestangen, Griffen oder im Gedränge anzustecken. Vier Monate lang wurden Proben der Luft und der Oberflächen in den Londoner U-Bahnen und Bussen genommen. Das zentrale Ergebnis: Die Forscher konnten keine Spuren des Corona-Virus nachweisen.
„Die Testergebnisse sind sehr beruhigend und zeigen, dass die Maßnahmen im öffentlichen Verkehr greifen. Mit deren Einhaltung bin ich mir sicher, dass der öffentliche Verkehr ohne Besorgnis und Angst sicher genutzt werden kann. Die regelmäßigen Reinigungen in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln wirken sich positiv aus. Da die Abstandsregeln besonders in den Hauptverkehrszeiten nicht immer eingehalten werden können, ist auch das Tragen der Masken, besonders bei engen Platzverhältnissen, eine effiziente Maßnahme, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen“, hält Steinkellner fest.
Verstärkte Reinigungsmaßnahmen
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden die Reinigungsmaßnahmen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln verstärkt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat es in Oberösterreich keinen auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückführenden Covid-19-Cluster gegeben. Dennoch hat die Nutzung des öffentlichen Verkehrs zeitweise deutlich abgenommen, wobei das Steinkellner nicht ausschließlich auf die Angst vieler Menschen vor einer Ansteckung zurückführt. Auch die Lockdown-Maßnahmen haben ihren Teil dazu beigetragen.


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