Haberlander appelliert, auf Risikosportarten zu verzichten
OÖ. Mehr als 15.000 Menschen sind in Oberösterreich am Corona-Virus erkrankt. 982 davon werden in Spitälern versorgt, davon 121 auf Intensivstationen. Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander appelliert jetzt an die Bevölkerung, auf gefährliche Sportarten zu verzichten. Jeder Unfall sei einer zu viel.

„Schützen wir unsere Liebsten, indem wir die Spitäler vor einer Überlastung schützen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP). Die Lage sei ernst. Auf gefährliche Sportarten und andere gefährliche Tätigkeiten sollte derzeit verzichtet werden.
Von ernst zu dramatisch
„Die Situation ist sehr ernst, in Europa, in Österreich und auch bei uns in Oberösterreich. Wer das nicht verstanden hat, muss es jetzt verstehen: ‚Sehr ernst‘ kann sehr schnell zu sehr dramatisch werden. Denn das österreichische und insbesondere das oberösterreichische Gesundheitssystem zählen zwar zu den besten der Welt. Aber auch das beste System kann in Ausnahmesituationen an seine Grenzen geraten. Jetzt ist nicht die Zeit für riskante Sportarten oder andere Aktivitäten, die zu einem Krankenhaus-Aufenthalt führen könnten. Jeder Unfall ist einer zu viel“, meint Haberlander. Sie fordert zu Solidarität, Rücksicht auf andere und zum Achten auf die Gesundheit auf.


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