Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ/EFERDING/STEYR/VORDERWEISSENBACH/OÖ. Gemeinsame Suppenessen in der Fastenzeit können in diesem Jahr Covid-19-bedingt nicht angeboten werden. Daher stiegen einzelne Ortsgruppen der Katholischen Frauenbewegung kurzerhand auf Suppe zum Mitnehmen um.

  1 / 3   Anstelle des traditionellen Suppenessens in der Fastenzeit bot die Katholische Frauenbewegung in diesem Jahr Suppe zum Mitnehmen an, z.B. in Steyr- Münichholz. (Foto: Christian Deichstetter)

 Angeboten wurde diese am Bauernmarkt, vor Supermärkten, im Ortszentrum und am Kirchenplatz. Überall sei die Aktion ein voller Erfolg gewesen. Die Suppengläser gingen weg „wie die warmen Semmeln“, sagt Anneliese Schütz, Referentin der Katholischen Frauenbewegung (kfb) Oberösterreich für die Aktion Familienfasttag. „Die Aktion Suppe im Glas bietet Begegnungsmöglichkeiten und die Chance etwas Gutes zu tun. Das hat vielen Menschen ein Lächeln unter die Maske gezaubert“, führt sie aus.

Entwicklungspolitische Aktion

Bei „Suppe im Glas“ handelt es sich um eine entwicklungspolitische Aktion für Projektpartnerinnen in Ländern des globalen Südens wie Lateinamerika, Asien und Afrika. Freiwillige wurden aufgefordert, Suppe oder andere Speisen wie Suppenbeilagen und Eingekochtes zum Mitnehmen anzubieten. Dabei wurde um eine freiwillige Spende gebeten und Informationsmaterial verteilt. „Die Aktion Familienfasttag ist für unsere Frauen so selbstverständlich, dass auch in Krisenzeiten nicht darauf verzichtet wird. Unsere Projektpartnerinnen in den Ländern des globalen Südens wissen um das Engagement der kfb-Frauen und freuen sich über dieses Zeichen der Solidarität trotz der schwierigen Umstände“, schildert Schützt. Die Beteiligten seien sich einig, dass die Suppe im Glas gekommen sei, um zu bleiben.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden