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OÖ. 2.693 neue positive Covid-Fälle meldete die AGES von Dienstag auf Mittwoch, 6. Oktober – der höchste Wert seit 10. April 2021 innerhalb von 24 Stunden. Die meisten neuen Fälle gibt es in Wien mit 793, gefolgt von OÖ mit 606. Die Zahlen wirken sich auch auf die Inzidenzen aus – hier ist OÖ mit 206,7 (Stand 6. Oktober) negativer Spitzenreiter. Auch bei der Impfquote bildet OÖ das Schlusslicht. 

Symbolbild (Foto: Volker Weihbold)
Symbolbild (Foto: Volker Weihbold)

Österreichweit mussten auch weitere zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet werden, damit sind es seit Ausbruch der Pandemie 11.061 Todesfälle. Die Zahlen in den Spitälern in Österreich sind unterdessen etwas zurückgegangen. 854 (minus 18) Personen sind mit Covid im Spital, davon 223 (minus 9) auf intensiv.

Höchste Inzidenz in OÖ

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut AGES-Dashboard österreichweit bei 141,1 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Die höchste Inzidenz im Bundesländervergleich hat Oberösterreich mit 208,3, gefolgt von Salzburg, das allerdings mit 156,1 deutlich besser liegt. Am besten liegt aktuell das Burgenland mit 79,7. Auch die Bezirke mit den höchsten Inzidenzen in Österreich liegen in OÖ. Braunau (340,9), Steyr-Land (290,5), Kirchdorf (285,1), Linz-Land (269,7), Ried (261,9).

Impfung

Bei den Impfungen bildet OÖ weiter das Schlusslicht. Laut AGES-Impf-Dashboard (Stand 5. Oktober) haben österreichweit 64,5 Prozent der Gesamtbevölkerung zumindest eine Teilimpfung erhalten, 61 Prozent haben vollständigen Impfschutz. In OÖ haben demnach 59,6 Prozent eine Teilimpfung, 56,1 Prozent vollständigen Impfschutz. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland, mit 71,6 Prozent Teilimpfung und 68,6 Prozent vollem Impf-Schutz.

SPÖ-Gesundheitssprecher sieht ÖVP/FPÖ-Untätigkeit

Angesichts der Zahlen in OÖ sieht SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder die ÖVP und FPÖ in OÖ in der Pflicht. Er sieht den Hauptgrund für die Zahlen in OÖ im „permanenten Coronastreit zwischen den Regierungskoalitionären.“ Stelzer und Haimbuchner sollten zuerst auf das Land schauen. „Dann könnten sie, so wie Wien, mit eigenständigen Maßnahmen die hohe Inzidenz in den Griff kriegen oder, wie das Burgenland mit positiver Motivation, eine höhere Impfquote erreichen“, so Binder. Verlierer seien allen voran jene Patienten, die länger auf notwendige Operationen warten müssten.

Mehr als 100 Möglichkeiten zur anmeldefreien Impfung in OÖ

Das Land OÖ setzt weiter auf niederschwelligen Zugang zu Impfung, mehr als 100 Möglichkeiten zur anmeldefreien Impfung bei Pop-Up-Impfstellen und durch den Impfbus gibt es aktuell. Auch an der Johannes Kepler Universität in Linz kann man sich noch bis inklusive Freitag impfen lassen. Mehr Infos und weitere neue Impfmöglichkeiten, auch für Auffrischungsimpfungen, gibt’s auf www.tips.at/n/547734


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