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OÖ. Diese Woche geht ein herausforderndes Schuljahr zu Ende, das Eltern, Schülern und den Pädagogen viel abverlangt hat. „Als Elternverband wollen wir uns jetzt aber nicht auf die Versäumnisse der Vergangenheit konzentrieren, sondern nach vorne schauen. Wir müssen sicherstellen, dass im kommenden Schuljahr ein gut organisierter und uneingeschränkter Unterricht erfolgt“, fordert Wolfgang Steiger, Präsident des Landesverbands der Elternvereine an höheren und mittleren Schulen in OÖ (LVEV OÖ).

Symbolfoto (Foto: Oliver Boehmer - bluedesign/stock.adobe.com)
Symbolfoto (Foto: Oliver Boehmer - bluedesign/stock.adobe.com)

Wie stark uns die Corona-Pandemie im Schuljahr 2022/23 beeinträchtigen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Deshalb erwartet sich der Oberösterreichische Elternverein von den Schulleitungen, den Pädagogen und von der Bildungsdirektion, dass man sich auf alle Szenarien vorbereitet, Strategien entwickelt und klar kommuniziert, mit welchen Maßnahmen man auf unterschiedliche Situationen reagieren wird. „Es darf im kommenden Herbst einfach keine Überraschungen mehr geben. Es braucht eine klare Vorgehensweise, an der sich die Eltern und Schüler orientieren können“, hält Steiger fest.

Distance-Learning soll aus Sicht des Elternvereines so weit wie möglich vermieden werden. „Wenn es dennoch nötig ist, auf Distance-Learning umzustellen, dann muss dies reibungslos und von der ersten Minute an funktionieren“, so Steiger. Dabei muss auch die Verhältnismäßigkeit bei der Aufgabenstellung und beim Umfang des Lernstoffs, etwa bei Fächern wie Musik oder Bildnerischer Erziehung, gewahrt werden.

Landesverband fördert Peers-Ausbildung

Um psychischen Belastungen entgegenzuwirken, sind Peer-Schulungen wichtig, um im direkten Klassenumfeld auf die Belastung und die Auswirkungen reagieren zu können. Hier wird der Elternverein einen Beitrag leisten und mit 40 Euro pro Kurs einen Großteil der Kosten für die Peer-Trainings übernehmen.

Druck von Pädagogen nehmen

„Für uns als Elternverein ist es aber auch wichtig, dass Druck von den Pädagogen genommen wird“, betont Steiger. „Denn nur so kann in weiterer Folge auch Druck von den Schülern genommen werden.“

Dazu sei es notwendig, dass das Bildungsministerium seine Maßnahmen und Vorgaben klar und vor allem rechtzeitig bekannt gibt, damit sich Schulleitungen und Pädagogen auch auf ihre Aufgaben einstellen können. Auch muss klar geregelt werden, welche Leistungen in die Maturanote einfließen und welche Teststrategien umgesetzt werden müssen.

„Für Eltern und Schüler werden die kommenden Ferien dann schön und vor allem erholsam sein, wenn sichergestellt ist, dass alles Notwendige für einen reibungslosen Ablauf des kommenden Schuljahres gemacht wird“, so Steiger.


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