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OÖ/LINZ. Wie von Tips berichtet, steht der 28. September in ganz Österreich im Zeichen des Denkmals. Koordiniert vom Bundesdenkmalamt und unter dem zukunftsweisenden Motto „DENKMAL bewahren, DIGITAL erfahren“ wird heuer bereits zum 30. Mal eingeladen, historische Objekte im ganzen Land zu entdecken. In Oberösterreich präsentieren mehr als 45 Angebote das kulturelle Erbe des Landes aus neuen Perspektiven.

Das Linzer Bergschlössl ist Teil des "Tag des Denkmals" in Oberösterreich. (Foto: Volker Weihbold)
Das Linzer Bergschlössl ist Teil des "Tag des Denkmals" in Oberösterreich. (Foto: Volker Weihbold)

„Der Tag des Denkmals stellt Oberösterreichs Schätze ins Rampenlicht und bietet bei freiem Eintritt die Möglichkeit, unser Bundesland zu erforschen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) bezüglich des am Sonntag stattfindenden „Tag des Denkmals“.

Geschichte und Technologie vereint

Dem Motto des diesjährigen „Tag des Denkmals“ entsprechend, werden besonders moderne Technologien wie 3D-Scans, hochauflösende Fototechniken und digitale Modellierung genauer unter die Lupe genommen.

Unter anderem lädt das Ars Electronica Center Besucher ein, das „kulturelle Erbe unter Einsatz neuester Technologie greifbar zu machen.“ Mithilfe von Deep Space 8K (Ultrahochauflösung) kann kulturelles Erbe auf der sechzehn mal neun Meter großen Wand- und Bodenprojektion für Besucher erfahrbar gemacht werden. 

Anlässlich der feierlichen Wiedereröffnung nach dem verheerenden Brand im Jahr 2019 erstrahlt unter anderem die Kathedrale Notre-Dame de Paris im Ars Electronica Center. Auch die Kaiserschild-Stiftung Kaisers Stillleben von Pieter Claesz wird gezeigt.

„Nutzen Sie die Möglichkeit, sich in Oberösterreich umzusehen, Neuem auf die Spur zu kommen und Bekanntes aus ungewöhnlichem Blickwinkel zu betrachten - von Führungen und Lesungen im StifterHaus in Linz bis zum Erforschen des Waldcampus in Traunkirchen und der hohen Kunst des Sensenschmiedens in Scharnstein. Es ist von großer Bedeutung, unser Erbe zu erhalten, zu schützen und für die Zukunft fit zu machen“, so Stelzer.

In ganz Oberösterreich verteilt

Alleine in Linz können zehn verschieden Orte im Rahmen des „Tag des Denkmals“ bei freiem Eintritt besucht werden. Unter anderem werden Führungen am St. Barbara-Friedhof, in der Ursulinenkirche Linz, dem Stifterhaus, im Bauernbergpark und dem Nordico Stadtmuseum angeboten.

In Oberösterreich lassen sich bei speziellen Führungen das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian erleben, ebenso wie die alte Feuerhalle auf dem Linzer Urnenhain.

Eine digitale Zeitreise wartet im Brauteil-Altstadthaus in Freistadt auf die Besucher, in Braunau kann die historische Glockengießerei im Heimathaus besichtigt werden und um jüdische Familiengeschichten geht es in der Synagoge Steyr.

Ein Denkmal, an dem viele schon vorbeigefahren sind, wird bei einer Wanderung näher betrachtet – der Löwe in Traunkirchen, und in Kefermarkt kann der gotische Hochaltar, eines der bedeutendsten Werke spätgotischer Schnitzkunst im deutschsprachigen Raum, in Augenschein genommen werden. 

Einstimmung auf OÖ KulturEXPO

Im historischen Färberhaus in Gutau erhalten Besucher Einblicke in die Besonderheiten des Mühlviertler Blaudrucks, der seit 2015 im Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich zu finden ist. Damit eignet sich eine Visite im Färbermuseum auch hervorragend zur Einstimmung auf die nächste OÖ KulturEXPO, die 2027 stattfinden und sich mit dem UNESCO Welterbe und dem immateriellen Kulturerbe in Oberösterreich intensiv auseinandersetzen wird, wie von Seiten des Landes OÖ betont wird.

Weitere Infos unter: https://www.tagdesdenkmals.at/programm/oberoesterreich.


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