Osterwochenende: ÖAMTC mahnt zu Vorsicht im Straßenverkehr
OÖ. In der Vergangenheit war am Osterwochenende in der Regel viel Verkehr auf den Straßen. Obwohl es Covid-19-bedingt in diesem Jahr ruhiger sein könnte, mahnt der ÖAMTC zu erhöhter Vorsicht aufgrund von Tagesausflüglern und dem Start der Bikersaison.

Zwischen Karfreitag und Ostermontag ereigneten sich in den vergangenen Jahren häufig Unfälle. Die meisten Todesopfer seit Beginn der Aufzeichnungen hatte das Jahr 1976. Damals seien an nur vier Tagen 39 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, berichtet der ÖAMTC. Obwohl es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen weniger Verkehr geben könnte, wird zu Vorsicht gemahnt. So sind in der Karwoche Tagesausflüger unterwegs, auch die Motorradsaison startet bei entsprechend guter Wetterlage im Regelfall im April. Gerade am Anfang der Saison, bei fehlender Routine sowie verschmutzten Straßen bestehe für Biker ein höheres Risiko, zu verunglücken. „Daher raten wir von nicht notwendigen Fahrten ab, denn in der aktuellen Ausnahmesituation könnte ein Unfall notwendige Kapazitäten im Rettungs- und Gesundheitswesen binden, die anderswo möglicherweise dringender benötigt werden“, sagt ÖAMTC Verkehrstechniker David Nosé. Alle Verkehrsteilnehmer sollten mit hoher Aufmerksamkeit unterwegs sein.
15 Verkehrstote seit Jahresbeginn
15 Menschen sind zwischen 1. Jänner und 31. März 2021 auf Oberösterreichs Straßen tödlich verunglückt. Das geht auf vorläufige Zahlen von Statistik Austria und dem Bundesministerium für Inneres zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist in Österreich ein Rückgang zu erkennen. „Bei der Analyse der Daten zeigte sich, dass absolut gesehen die Zahl der getöteten Pkw-Insassen nach wie vor den größten Anteil ausmacht – gefolgt von Fußgängern, Lkw-Insassen, Motorradfahrern und Radfahrern. Dennoch gilt die Devise, dass jeder Verkehrstote einer zu viel ist“, hält Nosé fest. Die Unfallursachen seien in den meisten Fällen Unachtsamkeit, Ablenkung und eine zu hohe Geschwindigkeit. Laut ÖAMTC brauche es weiterhin Maßnahmen, „um das Sicherheitsbewusstsein unter den Verkehrsteilnehmern zu schärfen“. Speziell bei Kreuzungen müsse man sich mehrfach vergewissern, niemanden zu übersehen und dürfe sich nicht blind auf seinen Vorrang verlassen.


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