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OÖ/LINZ. Die Institution „SelbA-Selbständig und Aktiv“ des Katholischen Bildungswerkes OÖ wurde für ihr Angebot „SelbA Digital“ vom Bundesministerium für Soziales, Pflege und Konsumentenschutz als erste Institution Österreichs mit dem Gütesiegel für digitale Seniorenbildung ausgezeichnet. 

  1 / 3   Astrid Gaisberger (SelbA-Digital), SelbA OÖ-Leiterin Maria Hofstadler und Christian Pichler, Leiter des Katholischen Bildungswerkes OÖ mit der Urkunde des Ministeriums. (Foto: Hannelore Hauer)

Das Bundesministerium zeichnet mit diesem Gütesiegel Bildungsmaßnahmen aus, die besonderen Qualitätskriterien entsprechen und einen wichtigen Beitrag für den Zugang aller Menschen in Österreich zu den Chancen der Digitalisierung leisten. Es wurde im September 2021 ins Leben gerufen. Für die Prüfung der Qualitätskriterien ist „Digitale SeniorInnen“, die Servicestelle für digitale Bildung von Senioren in Österreich, zuständig. Leiterin Edith Simöl: „Wir freuen uns, dass 'SelbA Digital' als erstes Angebot die Chance ergriffen hat, dieses Gütesiegel zu beantragen. 'SelbA OÖ' hat in der digitalen Seniorenbildung eine Vorreiterrolle. Das Team hat schon sehr früh erkannt, wie wichtig die Nutzung von digitalen Angeboten auch für die ältere Bevölkerungsgruppe ist. Man merkt, dass hier Menschen am Werk sind, die das mit Herzblut machen. Und auch als die Corona-Pandemie über uns hereingebrochen ist, hat 'SelbA OÖ' nicht – wie viele andere – den Kopf in den Sand gesteckt, sondern von Anfang an erkannt, dass gehandelt werden muss!“

Die Auszeichnung ist für zwei Jahre gültig. Dann kann um Verlängerung angesucht werden.

Digitale Kompetenz im Alter

Maria Hofstadler und Astrid Gaisberger von 'SelbA' freuen sich über die Anerkennung: „Das Feld der digitalen Seniorenbildung gibt es ja eigentlich als Bildungsfeld erst seit zwei bis drei Jahren. 'SelbA' war von Beginn an Vorreiter. Wie wichtig die digitale Kompetenz in jedem Lebensalter ist, hat die Pandemie gezeigt. Alle, die mit Smartphone und Co umgehen konnten, waren weniger von der Umwelt abgeschnitten. Die Pandemie hat uns dazu angespornt, viele neue Formate zu entwickeln. Wir sahen uns sehen es als unsere Aufgabe, für die ältere Bevölkerung da zu sein und ihnen Möglichkeiten zu zeigen, wie sie die neuen Kommunikationsformen nutzen können.“

 


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