Land OÖ unterstützt Aidshilfe OÖ mit 100.000 Euro
OÖ. „Trotz der enormen Fortschritte in der Therapie ist HIV/Aids nach wie vor eine medizinisch unheilbare Krankheit. Die Diagnose HIV bedeutet für jeden betroffenen Menschen einen tiefgreifenden Einschnitt in seine Lebensplanung und –perspektive. Im Jahr 2021 wurden in Österreich insgesamt 376 HIV-positive Neudiagnosen registriert, davon 46 in OÖ“, sagt LH-Stellv. Christine Haberlander. Im Jahr 2022 stellt das Land OÖ 100.000 Euro der Aidhilfe OÖ zur Verfügung.

„Jede Neuerkrankung ist eine zu viel und Prävention der einzige wirksame Schutz zur Infektionsvermeidung. Die Prävention von HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten vor allem bei Jugendlichen ist daher ein wichtiger Teil der Präventionsstrategie in Oberösterreich“, so Haberlander weiter.
Informationen für Jugendliche
Informationen erhalten Jugendliche im Biologieunterricht, über die Schulärzte oder Informationsveranstaltungen, sowie Projekte gemeinsam mit der Aidshilfe OÖ. In Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz werden in OÖ von der Aidshilfe Jugendliche zu sogenannten HIV/Aids Peers ausgebildet. So kann die Information zu HIV direkt von den jungen Menschen in die Schulen getragen werden.
Präventionsmaßnahmen für Erwachsene
Die Aidshilfe OÖ bietet darüber hinaus auch Präventionsmaßnahmen für Erwachsene sowie kostenlose HIV-Testung, Beratung und Betreuung von Betroffenen an, etwa im medizinischen, psychologischen, sozialarbeiterischen oder rechtlichen Bereich. Für den Betrieb der Beratungsstelle Linz stellt das Land Oberösterreich dem Verein Aidshilfe OÖ für das Jahr 2022 auf Antrag von Gesundheitsreferentin Haberlander 100.000 Euro zur Verfügung.
Betrieb wäre nicht aufrecht zu halten
„Ohne die Unterstützung seitens des Landes wäre der Betrieb in der qualitativ hochwertigen Form nicht aufrecht zu erhalten. Darum möchte ich im Namen aller Betroffenen und der Aidshilfe Oberösterreich dem Land OÖ und ganz besonders Frau LH-Stellvertreterin und Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander für ihren gesundheitspolitisch wichtigen Einsatz herzlich danken“, sagt Klaus Stummer von der Aidshilfe Oberösterreich.
„Die Aktivitäten der Aidshilfe zählen zu den wichtigsten Eckpfeilern im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids und leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Prävention von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten in Oberösterreich. Ich danke allen angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr großes Engagement“, so Haberlander.


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