Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Im Vorjahr forschten Wissenschaftler der Fachhochschule (FH) Oberösterreich in unterschiedlichen Disziplinen in 557 Projekten. 96 davon wurden neu gestartet. Über die Details informieren Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner sowie Gerald Reisinger, Präsident der FH OÖ.

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner informiert über die Forschungsaktivitäten der Fachhochschule OÖ. (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

„Das Coronavirus hat nicht nur die größte Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit 1945 verursacht, sondern erfreulicherweise auch einen Innovationsschub in Oberösterreichs Unternehmen und Forschungsreinrichtungen gebracht. Das belegt zum einen der „OÖ. Standortbericht 2020“ von Joanneum Research, der ergeben hat, dass in mehr als 70 Prozent der befragten oö. Unternehmen die Corona-Pandemie zum Aufbau neuer Kompetenzen und Ressourcen geführt hat. Und 40 Prozent der F&E (Forschung und Entwicklung, Anm.)- Einrichtungen haben eine Weiterentwicklung bestehender technologischer Kompetenzen durchgeführt“, berichtet Wirtschafts- Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Jedes fünfte befragte Unternehmen habe den Aufbau sowie die Verbesserung von Forschungsinfrastruktur, aber auch den Aufbau neuer technologischer Kompetenzen innerhalb der Organisation vorangetrieben.

FH OÖ hatte Umsatz von 20,27 Millionen Euro

Erfolgreich sei das vergangene Jahr etwa für die FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH gewesen, die mit einem Auftragsstand von 40,1 Millionen Euro einen neuen Rekord erzielte. Der Umsatz betrug 20,27 Millionen Euro. Insgesamt forschten Wissenschaftler der FH OÖ 2020 in unterschiedlichen Disziplinen in 557 Projekten, wovon 96 neu gestartet wurden. Darüber hinaus wurden 502 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht, unter anderem in internationalen Fachzeitschriften, Büchern oder bei wissenschaftlichen Konferenzen. „Von diesem Forschungsoutput und dem Know-how der Fachhochschule Oberösterreich profitieren rund 600 Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Mit ihrer Forschung leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Forschungslandschaft in Oberösterreich und trägt maßgeblich zur Erreichung der Ziele unserer neuen Wirtschafts- und Forschungsstrategie ‚#upperVISION2030‘ bei“, sagt Achleitner. An den Forschungsprojekten der FH OÖ arbeiten 254 Professoren sowie 255 Mitarbeiter (vollzeitäquivalent).

Angewandte, multidisziplinäre Forschung

Geforscht wird fakultätsübergreifend und multidisziplinär. Zu den Bereichen zählen unter anderem Energie, Medizintechnik, Lebensmitteltechnologie und Ernährung, Mobilität, Logistik, Informations- und Kommunikationstechnologie. Gerald Reisinger, Präsident der FH OÖ, spricht von „Exzellenzprojekten der angewandten Forschung, die einen nachhaltigen Nutzen und Mehrwert für die Region und Gesellschaft schaffen“. Bestehende Forschungsaktivitäten und Kooperationen würden stetig weiterentwickelt werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden