Breitband-Internet soll in 200 Gemeinden ausgebaut werden

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Der Bund gab zusätzliche Fördergelder für den Ausbau von Breitband-Internet bekannt. Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner informiert über Projekte in Oberösterreich. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)
Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 22.04.2021 14:26 Uhr

OÖ. In 200 Gemeinden in Oberösterreich liegen Ausbauvorhaben zu Breitband-Internet vor. Nun hat der Bund zusätzliche Gelder von 1,4 Milliarden Euro bekanntgegeben. Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner informiert über die Details.

„Mit einem Gesamtbudget von 1,4 Milliarden Euro an frischem Geld zündet die Bundesregierung tatsächlich einen Breitband-Turbo für Österreich. Diese Breitband-Mittel werden auch dem Ausbau von schnellem Internet in Oberösterreich einen zusätzlichen Schub bringen. Wir werden - so wie bisher - wieder alles daran setzen, möglichst viel Geld vom Bund nach Oberösterreich zu bringen. Es gibt bei uns in 200 Gemeinden fertig geplante Ausbauvorhaben, die sofort umgesetzt werden können“, führt Achleitner (ÖVP) aus. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundesministerin Elisabeth Köstinger (beide ÖVP) kündigten am Donnerstag, 22. April, an, bis 2026 insgesamt 1,4 Milliarden Euro in den Breitband-Ausbau in Österreich zu investieren.

Achleitner hoffe, dass der Bund die Förderrichtlinien für die Vergabe der Mittel rasch vorlege. „Im Rahmen der Access 6-Ausschreibung der ersten Breitbandmilliarde des Bundes wurden insgesamt Fördermittel in Höhe von 300 Millionen Euro, beantragt, mit rund 150 Millionen Euro stammt die Hälfte davon aus Oberösterreich. Für den gesamten Call wurden jedoch nur 85 Millionen Euro an Fördervolumen zur Verfügung gestellt. Für die Anträge, die hier nicht zum Zug gekommen sind, könnten diese neuen Mittel sofort eingesetzt werden“, sagt der Landespolitiker.

„Digitales Investitionspaket für ländlichen Raum“

Die Corona-Pandemie habe digitale Prozesse in unserem Land zusätzlich beschleunigt. Dazu zählen etwa digitale Geschäftsmodelle, Homeoffice, Videokonferenzen, e-Learning, Streamingdienste und Online-Kommunikation. Da das Datenvolumen zukünftig weiter steigen werde, sei auch eine immer leistungsfähigere digitale Infrastruktur nötig. Das Land habe daher bereits ein eigenes „Digitales Investitionspaket für den ländlichen Raum“ ins Leben gerufen, informiert Achleitner. Fast 40 Millionen Euro seien für die Versorgung der ländlichen Regionen mit schnellem Internet vorgesehen. Zusätzliche Mittel des Bundes könnten dieses Vorhaben beschleunigen.

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