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Tips Logo Online Redaktion, 08.03.2022 09:32

OÖ. In den Pilotregionen Mühlviertel, Innviertel-Hausruckviertel und Vöcklabruck-Gmunden gibt es sie schon, ab Mai starten zwei weitere Mobilitätsmanager in der Region Steyr/Kirchdorf und Wels-Land/Eferding durch. Das Angebot des Landes OÖ ist damit flächendeckend in Oberösterreich ausgerollt. Die Mobilitätsmanager beraten unter anderem zu regionalen Mobilitätskonzepten.

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) (Foto: Volker Weihbold)
Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) (Foto: Volker Weihbold)

Seit dem Jahr 2018 sind die regionalen Mobilitätsmanager im Einsatz, um Gemeinden, Institutionen und Regionen zu betreuen und zu unterstützen.

Die Aufgaben umfassen in der Praxis etwa die koordinierte Vorgangsweise geeigneter Mobilitätsmaßnahmen zwischen Land, Gemeinden, Betrieben oder Schulen. Ebenfalls soll durch Bewusstseinsbildung die Vorteile der öffentlichen Verkehrsmittel beleuchtet werden. Als Bindeglied aller Institutionen sollen die regionalen Mobilitätsmanager auch effiziente Gemeindekooperationen in Bereich übergreifender Mobilitätsagenden erwirken.

„Seit Mitte 2018 leisten die Mobilitätsmanager durch ihre Beratung zur Weiterentwicklung regionaler Mobilitätskonzepte sowie bei der engen Vernetzung relevanter Stakeholder einen wichtigen Beitrag“, ist Landesrat Günther Steinkellner überzeugt. Insbesondere der ländliche Raum, die Stadtumlandbereiche und kleinen Städte hätten im Unterschied zu den großen Ballungszentren oft besondere Bedürfnisse und Mobilitätsanforderungen.

Weiterer Ausbau

Nach dem Start in den Pilotregionen Mühlviertel, Innviertel-Hausruckviertel und Vöcklabruck-Gmunden wird das Prinzip des „one-stop-shop“ mit Information, Koordination und Beratung aus einer Hand nun weiter ausgebaut. Im Zuge der Regierungssitzung am Montag wurden die Mittel für die zwei weiteren Mobilitätsmanager in der Region Steyr/Kirchdorf und Wels Land/Eferding bereitgestellt.

„Mit der Ausrollung auf gesamt OÖ steht allen Regionen das Angebot des regionalen Mobilitätsmanagements zu Verfügung und auch Mobilitätsinitiativen wie ‚Mobil ans Ziel‘ können zukünftig auf breiter Basis unterstützt werden“, so Steinkellner.


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