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OÖ. Auf Bundesebene wurde am Sonntag ein Ukraine-Hilfskoordinator eingesetzt, eine Flüchtlingskoordination im Kanzleramt wurde eingerichtet, unter der Leitung von Michael Takacs. In Oberösterreich fordern Landesrätin Birgit Gerstorfer und Vorsitzender Michael Lindner ein ähnliches Modell.

Landesrätin Birgit Gerstorfer und SPÖ OÖ-Vorsitzender Michael Lindner (Archivfoto) (Foto: Volker Weihbold)

„Die Hilfsbereitschaft ist riesig, in allen Orten entstehen Initiativen – die aber bisher von ÖVP und FPÖ nicht ausreichend unterstützt, wenn nicht sogar gelähmt werden“, so Landesrätin Birgit Gerstorfer und der geschäftsführende SPÖ-Vorsitzender Michael Linder. Darum habe die SPÖ bereits vor einer Woche einen Ukraine-Hilfe-Koordinator vorgeschlagen, um „rasche und unbürokratische Hilfe für Vertriebene aus der Ukraine zu ermöglichen, damit private und öffentliche Initiativen zusammengebracht werden.“

Gerstorfer und Lindner appellieren an den Landeshauptmann, Ideen danach zu bewerten, was sie bringen: „Seit Beginn der Corona-Krise zeigt sich bei Stelzer ein Muster: Ideen, die nicht aus seiner Partei kommen, werden so lange schubladisiert, bis kein anderer Weg mehr möglich ist. Dieses Verhalten ist unvernünftig und schwächt Oberösterreich“, kritisieren die beiden.


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