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LINZ. Die Preise der ÖBB-Standardtickets für die 1. und 2. Klasse werden ab 11. Juni um durchschnittlich 5,8 Prozent erhöht. Die ÖBB betonen, dass die Preise weit unter der Inflationsrate angepasst würden. Die anhaltend hohen Energiepreise und damit der Kostendruck würden die Erhöhung aber erforderlich machen.

 (Foto: ÖBB/Wegscheider)
(Foto: ÖBB/Wegscheider)

Die Preise der ÖBB Standardtickets für die 1. und 2. Klasse werden für das 2. Halbjahr 2023, gültig bis mindestens Sommer 2024, erhöht. Ab 11. Juni 2023 kosten Standardtickets der 1. und 2. Klasse durchschnittlich 5,8 Prozent mehr.

„Die Preispolitik der ÖBB unterscheidet sich deutlich von der allgemeinen Entwicklung. Bereits 2022 hat sich das Bahnfahren mit -5,7 Prozent stark inflationsbremsend ausgewirkt, während die Kosten des Autofahrens um 17,2 Prozent und Fliegen sogar um 28,3 Prozent gestiegen sind. Dennoch machen die anhaltend hohen Energiepreise und der damit verbundene Kostendruck die Erhöhung der Ticketpreise erforderlich“, teilt das Unternehmen mit.

Die ÖBB verweisen darauf, dass das dynamische Preissystem bleibe - je früher gebucht werde, desto günstiger die Reise. Preisvorteile ergeben sich auch beim Online-Kauf. Sparschiene-Tickets sind weiterhin verfügbar.

Eine erneute Anpassung der Ticketpreise für Standardtickets ist frühestens im Sommer 2024 vorgesehen.


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