2,2 Millionen Euro für Streetwork in Oberösterreich
OÖ. Knapp 2,2 Millionen Euro stellt das Land OÖ den Streetwork-Projekten in Oberösterreich im laufenden Jahr zur Verfügung, das Angebot sei damit sichergestellt, so Kinder- und Jugendschutz-Landesrat Michael Lindner (SPÖ). 2022 betreuten 50 Streetworker mehr als 3.600 Jugendliche.

Vor 30 Jahren begann das Land OÖ mit der Implementierung von Streetwork-Projekten. Vier Träger sorgen für das Angebot: Der Großraum Linz wird vom Verein Jugend & Freizeit betreut, der Bezirk Gmunden vom Bildungszentrum Salzkammergut und die übrigen Bezirke werden vom Verein ISI betreut. Einzige Ausnahme bildet Wels, denn hier kommt das Angebot direkt vom Magistrat.
„Die Arbeit der Streetworker ist vielfältig: Sie bieten Hilfe und Beratung in allen Lebenslagen an, unterstützen beim Umgang mit Ämtern und Behörden, begleiten Jugendliche zu wichtigen Terminen oder bieten die Teilnahme an tollen Freizeitangeboten an. Das wichtigste dabei: Ein niederschwelliger Zugang für all jene, die Hilfe brauchen“, so Landesrat Lindner.
2022 wurden mehr als 3.600 Jugendliche betreut
Streetworker sind viel unterwegs – im Stadt-/Ortsteil, auf Sport- und Spielplätzen, in Einkaufszentren und sie versuchen zunehmend, Jugendliche online zu erreichen. Hauptzielgruppe sind dabei 14- bis 21-Jährige. Im letzten Jahr konnten so 3.600 Jugendliche erreicht und betreut werden.
„Vorrangiges Ziel ist es, für Jugendliche präsent und leicht zugänglich zu sein und dabei auch dort unterwegs zu sein, wo sich Jugendliche aufhalten. In Zeiten, in denen sich die Kommunikation zunehmend in den Online-Bereich verlagert, sind Streetworker zusätzlich gefordert. Die Arbeit wird immer komplexer – daher ist es umso wichtiger, dass der Streetwork-Bereich finanziell und personell weiter gestärkt wird“, erklärt Lindner.


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