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Junge Menschen für den Gartenbau begeistern

Tips Logo Online Redaktion, 02.06.2024 10:32

OÖ. Der Gartenbau steht vor großen Herausforderungen, etwa in Bezug auf die hohen Betriebsmittelkosten und den allgegenwärtigen Fachkräftemangel. So geht die Anzahl der Lehrlinge und Fachschüler seit Jahren zurück.

Der Gartenbau als Berufsmöglichkeit ist etwas in Vergessenheit geraten. (Foto: HYLDAGERfotografi/PickOne/stock.adobe.com)

„Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein wesentlicher ist sicher der ausbaufähige Ruf der Lehre. Wir haben zwar den Eindruck, dass sich wieder viele junge Menschen für Pflanzen und Natur interessieren, der Konnex zum Gartenbau als Betätigungsfeld dürfte aber zu wenig gegeben sein. Dabei wären Gärtnereien und Baumschulen mit ihrer Bedeutung für ein gesundes Stadt- und Wohnraumklima eigentlich ein wunderschöner und sinnvoller Arbeitsbereich. Es muss uns gelingen, den Gartenbau für junge Menschen wieder attraktiver zu machen“, sagt Ulli Jezik-Osterbauer, Präsidentin des Bundesverbandes der Österreichischen Gärtner.

Gartenbau ist Klima- und Artenschutz

„Unsere österreichweit 519 Zierpflanzen- und 174 Baumschul-Betriebe haben eine viel größere Bedeutung für die Gesellschaft, als viele glauben. Ihre Produkte fördern Lebensqualität und Wohlbefinden in Wohnräumen und Büros genauso wie in unseren Gärten und Grünzonen“, betont Jezik-Osterbauer. „Diese Gartenbaubetriebe haben für viele brennende Fragen unserer Zeit passende Antworten. Zur Kühlung von Städten braucht es mehr Bäume, Sträucher und auch bepflanzte Balkone und Dächer. Stress lässt sich nachweislich durch die Beschäftigung mit Pflanzen reduzieren. Und eine höhere Pflanzenvielfalt bedeutet auch für Insekten und andere Organismen mehr Lebensraum. Es freut uns immer sehr, wenn Menschen dieses Potenzial, die große Auswahl und professionelle Beratung unserer Betriebe wertschätzen“, betont die Verbandspräsidentin.


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