Oö. Arbeitsmarkt: Stabile Gesamtbeschäftigung
OÖ. Die Gesamtbeschäftigung in Oberösterreich liegt mit rund 700.000 stabil, zeigen die aktuellen Daten zum Juni 2024 des AMS Oberösterreich. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 4,2 Prozent.

„Oberösterreich liegt mit einer derzeitigen Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent auf Platz drei hinter den Saisonbundesländern Salzburg und Tirol. Wie bereits in den letzten Monaten setzt sich die stagnierende gesamtwirtschaftliche Entwicklung erwartungsgemäß weiter fort. Auch aufgrund der neuesten Prognosen von WIFO uns IHS sehen wir im Industriebundesland OÖ für 2024 keine wesentliche positive Veränderung. Dennoch ist zu erkennen, dass die Unternehmen unterschiedlich stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen sind. Das AMS OÖ setzt – wie immer in wirtschaftlich schwächeren Situationen – auf Qualifizierung, vor allem für Personen mit niedriger oder fehlender Ausbildung“, fasst AMS OÖ-Landesgeschäftsführerin Iris Schmidt zusammen.
4,2 Prozent Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote betrug in Oberösterreich im Juni 4,2 Prozent (Österreichschnitt: 6,2 Prozent) und lag damit um 0,7 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres. 30.616 Personen in Oberösterreich sind beim AMS arbeitslos gemeldet, ein Plus von 21,2 Prozent oder 5.349 Personen im Vergleich zum Juni 2023.
Die Zahl der Beschäftigten lag bei 700.000 Personen (um 5.005 bzw. 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr). In Schulungen befinden sich 9.947 Personen (plus 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Haupttrends
Die Arbeitslosigkeit stieg bei den Frauen (plus 17 Prozent) etwas schwächer als bei den Männern (plus 24,9 Prozent). Bei den Jugendlichen (unter 25 Jahre) erhöhte sich die Anzahl der Vorgemerkten um 2,7 Prozent (plus 84). Bei Personen über 55 Jahre stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 14,8 Prozent (plus 843). Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen stieg um 20,8 Prozent und liegt nun bei 7.266 Personen.
22.635 offene Stellen
Ende Juni standen beim AMS OÖ 22.635 offene Stellen zur Verfügung, um 7.701 bzw. 25,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zudem waren 1.384 sofort verfügbare Lehrstellen (minus 225 bzw. minus 14 Prozent) und 590 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (plus 184; plus 45,3 Prozent) gemeldet.


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