Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Die Bundesregierung hat nach dem Ministerrat am Mittwoch unter anderem die Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Karte angekündigt. Mit Anfang Jänner werde diese gestartet, so Staatssekretär Sepp Schellhorn (NEOS). Wirtschaftskammer OÖ-Präsidentin Doris Hummer begrüßt die Pläne. 

Pressefoyer nach dem Ministerrat, v.l.: Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, Bundesministerin Anna Sporrer und Staatssekretär Josef Schellhorn. (Foto: BKA/Regina Aigner)

In einer funktionierenden Rot-Weiß-Rot-Karte liege ein großer Hebel, dass Unternehmen jene Fachkräfte bekommen würden, die sie bräuchten. „Die Prozesse sind heute zu langsam, zu undurchsichtig und vor allem zu papierlastig. Es braucht Qualität und mehr Geschwindigkeit“, so Schellhorn.

Anträge sollen vereinfacht, Verfahren verkürzt werden. Zudem soll ein „One-Stop-Shop“ für Fachkräfte-Anträge kommen bzw. eine digitale Plattform, die Antragsstellung, Kommunikation und Dokumentenmanagement bündle. In Zusammenarbeit mit Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) würden nun die Kriterien evaluiert, damit die Modernisierung im Jänner und Februar auf Schiene gebracht werden könne.

Rot-Weiß-Rot-Karte für Lehrlinge

Gearbeitet werde auch an Pilotprojekten, darunter einer Rot-Weiß-Rot-Karte für volljährige Lehrlinge. So sollen zum Beispiel Lehrlinge, die in Drittländern ausgebildet werden, schnell in Unternehmen integriert werden können.

Hummer begrüßt Reform

Die Wirtschaftskammer OÖ mit Präsidentin Doris Hummer begrüßt die angekündigte Reform ausdrücklich. „Die geplanten Maßnahmen zur Vereinfachung der Antragsstellung, zur Verfahrensbeschleunigung und zur Schaffung einer zentralen Anlaufstelle sind lang erwartete und dringend notwendige Schritte, um dem anhaltenden Fachkräftemangel wirksam zu begegnen“, betont Hummer.

Besonders freut sich die WKOÖ-Präsidentin über die geplanten Pilotprojekte für Lehrlinge: „Die gezielte Ausweitung auf volljährige Lehrlinge aus dem Ausland ist eine langjährige Forderung von mir. Pilotprojekte, die es ermöglichen, dass Nachwuchskräfte aus internationalen Standorten österreichischer Unternehmen gezielt für den heimischen Arbeitsmarkt gewonnen werden, entsprechen genau den Forderungen aus der Praxis.“ 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Seiter folgt Gasselsberger als deutscher Honorarkonsul in OÖ

Seiter folgt Gasselsberger als deutscher Honorarkonsul in OÖ

LINZ. Martin Seiter ist neuer Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Oberösterreich. Der designierte Generaldirektor der Oberbank wurde ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Verkürztes Lehramtsstudium startet mit höheren Anmeldezahlen

Verkürztes Lehramtsstudium startet mit höheren Anmeldezahlen

OÖ/LINZ/SALZBURG. Kurz nach dem Start des reformierten Lehramtsstudiums Sekundarstufe Allgemeinbildung wird in Oberösterreich und Salzburg ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
18 Schulklassen beim Forum junge Demokratie im Oö. Landtag

18 Schulklassen beim Forum junge Demokratie im Oö. Landtag

OÖ/LINZ/BEZIRK. Demokratie und Mitbestimmung standen im Mittelpunkt der Workshopwoche „Forum junge Demokratie“ in Linz. 18 Oberstufenklassen ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Neuer WKO-Bildungscampus in Linz bringt auch Betriebe und Wissenschaft zusammen

Neuer WKO-Bildungscampus in Linz bringt auch Betriebe und Wissenschaft zusammen

OÖ/LINZ. Berufsorientierung, Weiterbildung und Forschung für Unternehmen: Der neue WKO-Bildungscampus im WIFI-Gebäude an der Wiener Straße ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
41 leere Stühle in Oberösterreich – Justiz fordert dringend mehr Personal

41 leere Stühle in Oberösterreich – Justiz fordert dringend mehr Personal

OÖ/LINZ. 41 menschenleere Stühle - belegt mit 41 nicht getragenen Amtsroben: Mit diesem Bild machten Gerichtsvertreter am Dienstag im Schwurgerichtssaal ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Oberösterreicher sparen trotz knapper Budgets 330 Euro monatlich

Oberösterreicher sparen trotz knapper Budgets 330 Euro monatlich

OÖ. Obwohl der finanzielle Spielraum bei vielen Menschen enger wird, gewinnt Sparen in Oberösterreich laut einer aktuellen Studie zum Sparverhalten ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge