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OPPPONITZ. Bei Silagearbeiten in Thann (Opponitz) kam ein Landwirt am Montag in den Nachmittagsstunden mit der Muli (Heuladewagen) ins Rutschen und kippte um. Als er versuchte sich selbst noch mit einem Sprung zu retten, geriet er unter das schwere Gerät und wurde darunter eingeklemmt.

Fotos: Martin Steinbach
  1 / 4   Fotos: Martin Steinbach

Ein schnell abgesetzter Notruf von Angehörigen alarmierte sofort die Feuerwehren Opponitz, Ybbsitz, das Rote Kreuz, Polizei und den Notarzthubschrauber Christophorus 10 aus Linz. Laut Feuerwehr-Einsatzleiter war der Verletzte beim Eintreffen der Feuerwehr ansprechbar. Sie sicherten das schwere Gerät mittels Greifzug und betreuten den schwerverletzten Mann und die Beteiligten bis zum Eintreffen der Nachbarwehr.

Mit Rettungshubschrauber nach Linz

Mit vereinten Kräften und mit Hilfe des einen hydraulischen Rettungsgerätes konnte er aus dem Gefahrenbereich gerettet und nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in Krankenhaus nach Linz geflogen werden.

Die Bergung der havarierten Landmaschine erwies sich als schwierige Aufgabe. Das geladene Fahrzeug musste erst händisch leer geräumt werden. Durch die steile ländliche Gegebenheit konnte es nur mittels Seilwinden der Feuerwehr und einem Traktor wieder aufgestellt werden.

Ein Kriseninterventionsteam übernahm in der Zeit die Betreuung der Angehörigen.


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