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Online Redaktion, 08.06.2017 11:40

OTTENSHEIM. Seit vier Jahren sind Sebastian Kranzlmüller aus Ottensheim und seine Hündin Ilvy fixer Bestandteil der Rotkreuz-Suchhundestaffel. Personensuche zu jeder Tages- und Nachtzeit gehören zu seinen Aufgaben.

Sebastian Kranzlmüller aus Ottensheim und seine Hündin Ilvy sind seit vier Jahren bei der Rotkreuz-Suchhundestaffel. Foto: OÖRK

Als Suchhundeführer war er schon bei vielen Einsätzen dabei und Kranzlmüller weiß worauf es ankommt, diese erfolgreich zu leiten. „Ich möchte etwas Sinnvolles machen und den Menschen helfen“, erklärt er seine Motivation. „Mein schönstes Erlebnis war, als wir vor zwei Jahren am Heiligen Abend in Schweinbach eine Person gefunden haben, die nach dem Gang in die Kirche nicht mehr nachhause kam. Das hat mich berührt“, erzählt Kranzlmüller.

Einsatz bei internationalen Katastrophen

In Oberösterreich gibt es 56 speziell ausgebildete Suchhundeteams. Diese sind auf vier Staffeln, und zwar dem Mühlviertel, Braunau, Vöcklabruck und voestalpine verteilt und decken damit ganz Oberösterreich ab. Die Suchhundestaffeln des Roten Kreuzes werden zur Suche von Vermissten im Inland, aber auch bei internationalen Katastrophen eingesetzt. In solchen Fällen ist es häufig die Nase eines Suchhundes, welche die Retter auf die richtige Spur führt und somit Menschenleben rettet.


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