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PASCHING. Dass ihre ÖBB-Bahnhaltestelle im Zuge der Westbahnerweiterung einfach geschlossen werden soll, wollen die Paschinger nicht ohne weiteres hinnehmen.

Regina Jaschke und Bernhard Roider kämpfen mit Eltern von Schulkindern und Pendlern dafür, dass die Züge auch weiterhin in Pasching stehen bleiben.

Mehr als 500 Online-Unterschriften haben Regina Jaschke und Bernhard Roider gesammelt, die eine Zugstation für Pasching auch nach dem vierspurigen Ausbau fordern. „Jetzt gibt es seit kurzem in Oberösterreich die neue S-Bahn, und die soll dann nach der Erweiterung an uns vorbeifahren? Wir leben in Pasching direkt an der Bahn, warum sollen wir hier nicht mehr einsteigen dürfen? Viele Pendler und Eltern von Schulkinder verstehen das nicht und haben die Petition unterzeichnet“, so Jaschke.

Die ÖBB argumentieren, dass eine Auflassung der Haltestelle und der Gleise mitten durch Pasching ein enormes Entwicklungspotential für die Gemeinde zur Folge habe. Eine Haltestelle am Ortsrand sei in Zukunft nicht grundsätzlich ausgeschlossen, es sei dafür aber kein Finanzierungskonzept vorhanden. 


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