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PERG. (Update) Am Freitag kurz vor 18 Uhr rückten Feuerwehr, Rettung und Polizei nach Perg zu einem Kellerbrand in einem Mehrparteienwohnhaus aus. 

Mehrere Atemschutztrupps standen im Einsatz. (Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / SIMON BRANDSTÄTTER)
  1 / 16   Mehrere Atemschutztrupps standen im Einsatz. (Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / SIMON BRANDSTÄTTER)

Die Feuerwehr ist mit mehreren Atemschutztrupps im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Der Einsatz läuft noch. Weitere Informationen folgen, sobald diese vorliegen.

Update

Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus dem Kellerbereich. Sofort machte sich ein Atemschutztrupp bereit und betrat das Gebäude in Richtung Keller. Dort wurde eine massive Rauchentwicklung festgestellt. Die Einsatzkräfte mussten sich Stück für Stück in den Keller vorarbeiten. Gleichzeitig machte sich ein weiterer Atemschutztrupp auf den Weg, um das Stiegenhaus und den Bereich der Wohnungen auf Personen zu kontrollieren.

Durch die extreme Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrmänner im Innenangriff nur wenige Zentimeter weit sehen. Erst nach einiger Zeit gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Besonders schwierig gestaltete sich das Entfernen des Rauchs aus dem Keller. Mittels mehrerer Lüfter und einem Be- und Entlüftungsgerät zogen sich diese Arbeiten über mehrere Stunden hin. Insgesamt waren für den Löschangriff und die Lüftungsarbeiten mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. Ein Großaufgebot der Feuerwehren Perg, Pergkirchen und Naarn sowie das Rote Kreuz und die Polizei standen bis in die Nacht hinein im Einsatz. Laut ersten Informationen wurden keine Personen verletzt. Durch den koordinierten Einsatz vor Ort konnte eine Ausbreitung des Feuers und des Rauches auf die Wohn- und Geschäftsfläche verhindert werden.

Update 2: Brandstiftung steht im Raum

Bei der Besichtigung der Brandstelle konnten keine Hinweise auf einen technischen Defekt gefunden werden, „eine Brandlegung kann keineswegs ausgeschlossen werden“, berichtet die Polizei. Beim Brand selbst waren die umliegenden Feuerwehren mit 52 und die Rettung mit acht Kräften im Einsatz. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Es wurden keine Personen verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


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