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Wenn Bach auf Künstliche Intelligenz trifft – die Donaufestwochen Strudengau 2026

Jennifer Wiesmüller, 18.02.2026 16:29

STRUDENGAU. Die Donaufestwochen Strudengau gehen von 24. Juli bis 15. August 2026 in ihre 32. Auflage. Intendant Johannes Hiemetsberger präsentierte das Programm seiner ersten Spielzeit – und gab damit einen vielversprechenden Ausblick auf den kommenden Festivalsommer.

  1 / 3   Die Company of music (am Bild) arbeitet für die neue Musiktheaterproduktion "Sophia oder Der Preis der Freiheit" mit dem L’Orfeo Barockorchester zusammen. (Foto: Marta Gillner)

Neun Festwochen-Gemeinden mit ihren charaktervollen Spielstätten bilden den stimmungsvollen Rahmen für die Donaufestwochen Strudengau 2026. „Musik, Räume und Menschen“ – im Dreiklang – waren für Johannes Hiemetsberger die Leitgedanken in der Programmierung. Das Festival bringt renommierte Künstler in die Region. Cembaless – das Ensemble für alte und neue Musik, wird die Donaufestwochen 2026 gemeinsam mit Festredner Philipp Blom eröffnen. Unter anderem zu Gast ist auch Manuel Fröschl (Stiftsorganist der Wiener Schottenkirche), die Company of music, das Mobilis Saxophonquartett, das L’Orfeo Barockorchester, die Cembalistin Sonja Leipold, das Duo Bishop & Oberleitner, der Hammerklavier-Spezialist Mikayel Balyan sowie das Kainberg Quartett.

Eine „Bach-Oper“ auf Schloss Greinburg

Den Höhepunkt der Donaufestwochen 2026 stellt die neue barocke Musiktheaterproduktion dar, die künstliche Intelligenz mit Johann Sebastian Bach in Beziehung setzt: Der Historiker und Spiegel-Bestseller Autor Philipp Blom schreibt ein Libretto, das der Frage nach dem Preis der Freiheit nachgeht, den die Menschen gegenwärtig und angesichts neuer „Gottheiten“ wie der künstlichen Intelligenz imstande – und willens – sind, zu bezahlen. Johann Sebastian Bach steuert die Musik bei und lässt der Komponistin Saskia Bladt dabei freie Hand für neue Verbindungen, Arrangements oder dramaturgische Verdichtung.

Die Uraufführung von „Sophia oder Der Preis der Freiheit“ findet am Samstag, 1. August, 20 Uhr, im Arkadenhof von Schloss Greinburg statt. Die Company of music arbeitet erstmals mit dem L’Orfeo Barockorchester zusammen. Die Regie führt Manuela Kloibmüller.

Von Orgel-Rad-Tour bis Wohnzimmerkonzert

Neben der bereits etablierten Musiktheaterwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Festwochen sowie den Programmpunkten aus den Bereichen Inklusion und LandArt werden in diesem Jahr auch einige neue Formate angeboten. Unter anderem gibt es eine Orgel-Rad-Tour unter dem Titel „Auf zu den Königinnen“ und einen „Komm-spiel-mit-mir-Montag“ in der Kaffeesiederei Blumensträußl. Erstmals kann man auch das eigene Zuhause für ein „Wohnzimmerkonzert“ anbieten. Mit seinem Spiel auf dem Hammerklavier verwandelt Mikayel Balyan dieses in einen Konzertsaal.

Mehr Infos sowie das detaillierte Programm der Donaufestwochen Strudengau 2026:

www.donau-festwochen.at


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