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SANKT GEORGEN AN DER GUSEN. Die Ausstellung „Widerstand – Tod – Überleben. Zu den archäologischen Ausgrabungen im Konzentrationslager Gusen“ kann auch im Juli und August 2026 im Haus der Erinnerung kostenlos im Rahmen geführter Rundgänge besucht werden. Es ist aber eine telefonische Vereinbarung nötig.

Die Ausstellung im Haus der Erinnerung in St. Georgen/Gusen bietet im Sommer 2026 kostenlose Führungen zur Geschichte des Konzentrationslagers Gusen an. (Foto: Tips GmbH)

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Spätbronzezeit über das Mittelalter und die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen bedeutende Funde eines spätbronzezeitlichen Gräberfelds, die Häftlinge des Konzentrationslagers Gusen während archäologischer Zwangsarbeit freilegen mussten. Ergänzt wird die Schau durch Alltagsgegenstände aus dem Konzentrationslager Gusen, die die Lebensbedingungen der Häftlinge dokumentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den Schicksalen der Häftlinge Kazimierz Gelinek, Władysław Gębik, Józef Eugeniusz Iwiński und Johann Gruber. Ihre Lebensgeschichten verdeutlichen die Situation der Zwangsarbeiter in den sogenannten Ausgrabungs- und Museumskommandos. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Objekte, wie Menschen während der NS-Zeit für archäologische Arbeiten missbraucht wurden.

Ab zwei Personen

Die Führungen finden im Juli und August nach telefonischer Vereinbarung ab zwei Personen statt. Anmeldungen sind unter 0660 2292906 möglich.

Ab September werden die Führungen wieder regelmäßig jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr angeboten.


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