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BEZIRK PERG. Für die heimischen Feuerwehren bedeuten die Corona-Maßnahmen nicht weniger Arbeit. Das zeigen aktuelle Einsatzdaten des Landes-Feuerwehrverbandes: Brände, Verkehrsunfälle und Assistenzleistungen für die Gesundheitseinrichtungen beschäftigen die Feuerwehren im ganzen Land.

Bezirksfeuerwehrkommandant Eduard Paireder hat derzeit alle Hände voll zu tun. Foto: BFK Perg
Bezirksfeuerwehrkommandant Eduard Paireder hat derzeit alle Hände voll zu tun. Foto: BFK Perg

In den Covid-Monaten März und April wurden etwa in Oberösterreich im Zuge der Brandeinsätze von 12.800 Feuerwehrmitgliedern bislang mehr als 23.700 Einsatzstunden geleistet. Auch die Dienste der Feuerwehren des Bezirks Perg sind regelmäßig gefragt. „Grundsätzlich ist seit dem Lockdown kein Rückgang der Einsatzzahlen zu verzeichnen. In den letzten beiden Monaten rückten Perger Feuerwehren insgesamt über 220 Mal aus. Verkehrsunfälle, Sturmschäden, Brände oder auch Tierrettungen waren klassische Gründe dafür; neue Einsatzfelder kamen durch die Covid-Situation hinzu. 130 der Einsätze hatten direkt damit zu tun. Das logistische Know-how der Feuerwehren war zuletzt etwa beim Verteilen von Schutzmaterial an Ärzte, Pflegeheime oder Schulen gefragt. Ebenso übernahm die Feuerwehr die Verkehrsregelung bei der Zufahrt zu den Test-Stationen“, erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Eduard Paireder.

Unterstützung für den Perger Krisenstab

Der Arbinger ist mit weiteren Personen aus dem Bezirksfeuerwehrkommando seit Beginn der Krise auch im Einsatzstab in der Bezirkshauptmannschaft Perg vertreten und koordiniert dort mit Kameraden diverse Unterstützungsleistungen.

„Müssen Einsatzfähigkeit aufrechterhalten“

Oberstes Gebot ist es für Paireder, Ansteckungen zu vermeiden und die Einsatzbereitschaft der Perger Feuerwehren durch besondere Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Bislang mussten sich nur Mitglieder einer Feuerwehr aus dem Bezirk Perg nach positiven Fällen in den eigenen Reihen in Heimquarantäne begeben. Sollte es allerdings mehrere Feuerwehren gleichzeitig betreffen, würde dies die Sicherheit der Bewohner der Region einschränken.


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