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Drohende Abschiebung von jungem Afghanen löst an Perger Schule tiefe Betroffenheit aus

Markus Hochgatterer, 15.03.2021 15:53

PERG. Die Nachricht von der drohenden Abschiebung eines gut integrierten Afghanen, löste bei Schülern und Lehrern der Handelsakademie und Handelsschule Perg Fassungslosigkeit aus.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Klassenvorständin Iordanka Kretzschmar und Direktorin Gabriela Teubenbacher (rechts) bei der Übergabe des Abschlusszeugnisses. Nun herrscht über die Zukunft von Hassan Safari in Österreich Ungewissheit. (Foto: Reitmaier Silvia)

„Unglaublich, welch´ positive Entwicklung Hassan Safari machte, der 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Österreich kam. Wie schnell er Deutsch erlernte und trotz herausfordernder Umstände in die Handelsschule eintreten und diese 2020 positiv abschließen konnte“, ist Schulleiterin Gabriela Teubenbacher fassungslos, dass Hassan in Österreich kein Asyl bekommt und nunmehr die Abschiebung droht. Trotz seines unglaublichen Leidensweges und seiner Flucht aus Afghanistan hat es Hassan geschafft, sich auf seine Zukunft, insbesondere den Wunsch, nach der Handelsschule noch eine Lehre zu absolvieren, fokussiert. Großes Dilemma „Menschen wie ihn in Österreich nicht halten zu wollen, bei gleichzeitig von der Wirtschaft so dringend benötigten, engagierten Arbeitskräften, führt ein großes Dilemma vor Augen, das an der HAK Perg betroffen macht, Solidarität und diesen Hilfeschrei auslöst“, sagt Iordanka Kretzschmar, ehemalige Klassenvorständin von Hassan, die sich ebenso wie die ganze Schule um den Verbleib Hassans in Österreich einsetzt. <


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