Das lange Warten ist zu Ende: Auf der höchsten Erhebung des Bezirkes Perg steht endlich wieder ein Gipfelkreuz
ST.GEORGEN AM WALDE. Nun ist es geschafft! Die höchste Erhebung im Bezirk Perg, der sogenannte Burgstall, hat nach langem Warten wieder ein Gipfelkreuz erhalten.

Nach dem im Frühjahr 2020 das alte Gipfelsymbol bei einem Sturm zerstört wurde, bot sich Wanderern bei der Ankunft am höchstgelegenen Plateau im Bezirk Perg, lange Zeit nur der Blick auf eine Gipfelkreuz-Ruine - laut Ansicht mehrerer Gemeindebewohner und Burgstall-Wanderer viel zu lange. Bewegung in die Sache brachte dann eine Anfrage von Andreas Payreder beim Leonhard Helbich-Poschacher, dessen Vater schon einst, das alte Gipfelkreuz stiftete. Der Mauthausener Unternehmer sicherte dem Vizebürgermeister seine Unterstützung zu und nach einer Begehung des Burgstalls wurden alle Mittel in die Wege geleitet, um ein neues Gipfelkreuz zu organisieren. Leonhard Helbich-Poschacher war es ein Anliegen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und spendete schließlich das aus dem heimischen Granit errichtete Gipfelkreuz zur Gänze. „Es wurde Anfang der Woche bereits angebracht und kann gemeinsam mit der traumhaften und ruhigen Landschaft am Burgstall in der Marktgemeinde St. Georgen am Walde bewundert werden. Ein herzliches Dankeschön an den großzügigen Spender, an die örtliche Feuerwehr, die Bauhofmitarbeiter und an alle, die in ihrer Freizeit freiwillig am Projekt Burgstall mitgewirkt haben“, betont Payreder im Tips-Gespräch.
Auf den Spuren der Schlümpfe
Ein Besonderheit, welche im Corona-Jahr entstand, ist auch heuer in neuer Form wieder zu bewundern und zu bewandern. “Die Burgstallgemeinschaft hat mit geschichtlichem Hintergrund den „Schlumpfwanderweg“ errichtet, von Erlau ausgehend bis zur Endstation an der Einsiedlermauer. Auch dazu sei ein herzliches Dankeschön ausgesprochen“, so Payreder.


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