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SCHWERTBERG. Ein Ort der Begegnung zwischen Alt und Jung soll auf der Pfarrwiese hinter dem Seniorenheim und dem Betreubaren Wohnen geschaffen werden.

Elisabeth Medel und Pfarrer Ozougwu auf der Pfarrwiese, die zum Park wird. (Foto: Riegler-Aspelmayr)
Elisabeth Medel und Pfarrer Ozougwu auf der Pfarrwiese, die zum Park wird. (Foto: Riegler-Aspelmayr)

Bewohner des Schwertberger Seniorenheimes und ihre Besucher haben derzeit nicht sehr viele Möglichkeiten, sich im Grünen aufzuhalten. Im Hof des Gebäudes gibt es zwar einen kleinen schattigen Bereich zum Verweilen – Grünes sucht man hier aber vergebens. Dies soll sich nun ändern. Denn genau hinter dem Seniorium bzw. dem Betreubaren Wohnen gibt es ein schönes, unbebautes Grundstück mit altem Baumbestand, das noch dazu einen wunderbaren Weitblick bietet. Diese „Pfarrwiese“ gehört – wie der Name schon verrät – der Pfarre Schwertberg. Pfarrer Leonard Ozougwu möchte das Grundstück um einen moderaten Preis an die Gemeinde verpachten, damit darauf ein Park für die Senioren errichtet werden kann. Als Obfrau des Kulturausschusses ist Elisabeth Medel (VP) mit der Umsetzung dieses Projektes betraut.

Ihr und Pfarrer Ozougwu schwebt bei der Anlage eine Art Generationenpark vor, der nicht nur den älteren Menschen und deren Besuchern zur Verfügung steht, sondern der auch von der Bevölkerung sowie von Kindergartenkindern für Aufenthalte im Grünen genutzt werden kann. „Man weiß ja, dass die Anwesenheit und die Nähe von Kindern älteren Menschen gut tut“, sagt Pfarrer Ozougwu.

Naturbelassene Anlage

Elisabeth Medel meint: „Der Park soll sehr naturbelassen angelegt werden, mit vielen Sitzgelegenheiten für Alt und Jung. Denn wo ein gemütliches Bankerl steht, da kommt man automatisch ins Gespräch.“ Den Charakter eines Spielplatzes soll der Park nicht haben. „Vielmehr steht die Begegnung zwischen den Generationen im Vordergrund“, betont Medel, die sich wünscht, dass auch „Naschecken“ mit Beerenobst und dergleichen angelegt werden: „Schön wäre, wenn der Park als erweitertes, grünes Wohnzimmer angenommen wird, wo man plaudert und einander näher kommt.“

Baubeginn noch heuer

Die Marktgemeinde hat circa 150.000 Euro für den Generationenpark veranschlagt. Rund 40.000 Euro werden an Eigenmitteln der Gemeinde zur Verfügung gestellt, der SHV, die Neue Heimat (Betreutes Wohnen) und die Gesunde Gemeinde werden sich ebenfalls beteiligen. Was die Finanzierung anbelangt, so wird versucht, überregionale Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Mit dem Anlegen des Parks soll noch heuer begonnen werden.

Bürgermeister Max Oberleitner, der neben Pfarrer Ozougwu Initiator des Projekts war, sieht in dem Park auch einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Ortszentrums.


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