Am Katsdorfer „Sonnenhang“ sollen 100 neue Bäume gepflanzt werden
KATSDORF. Über gleich zwei neue grüne Oasen darf sich die Katsdorfer Bevölkerung freuen. Bei der Gusen ist eine Freizeitfläche geplant. Am sogenannten Sonnenhang könnte bald eine Art „Sinnepark“ mit mehr als 100 Bäumen errichtet werden.

Im Bereich der Gusen bei der Askö-Sportanlage hat die Gemeinde schon vor einiger Zeit ein 10.000 Quadratmeter großes Grundstück angekauft, um hier der Bevölkerung eine Freizeitfläche im Grünen anbieten zu können. Angedacht ist auch, einen Steg über die Gusen zu errichten, um eine Verbindung zum bestehenden Spielplatz zu schaffen. „Familien, Jugendliche und Naturliebhaber könnten dann hier picknicken, einander treffen oder einfach nur die Seele baumeln lassen“, sagt Bürgermeister Wolfgang Greil (VP).
Anregungen hat man sich bereits von der Freizeitwiese in Schwertberg geholt, die von der dort ansässigen Bevölkerung und der örtlichen Jugend gern und intensiv genutzt wird.
Vom Katsdorfer Ortszentrum aus ist das Areal via Rad oder Fußmarsch rasch erreichbar. Derzeit läuft die Planungsphase an und es werden Angebote bezüglich der Realisierung eingeholt. Zu berücksichtigen sind jedoch wasserrechtliche Gesichtspunkte, die mit den Behörden noch zu klären sind. „Wir hoffen nicht, dass es dadurch zu Verzögerungen kommt. Wir wollen hier aber auf jeden Fall Vollgas geben und mit dem Bau so rasch wie möglich beginnen“, sagt Greil. Der Gemeindesportplatz sowie zwei Übungsstrecken für die Feuerwehren werden bereits heuer in Betrieb gehen.
Schulkinder als Baumpaten
Auch im Ortszentrum der Gemeinde – im Bereich des so genannten Sonnenhangs – könnte bald ein kleiner Park entstehen. Auch hier hat die öffentliche Hand die Möglichkeit, 10.000 Quadratmeter Grundfläche zu erwerben, wovon sie Gebrauch machen möchte. Angedacht ist, einen „Sinnepark“ mit vielen Sitzmöglichkeiten und großem Baumbestand zu schaffen.
Greil schwebt vor, dass man sich auch an einer Baumpaten-Aktion, die über den Verein GUUte läuft, beteiligen könnte. Bis zu 100 Bäume, für die jeweils ein Volksschulkind die symbolische Patenschaft übernehmen könnte, würden auf diese Weise am Sonnenhang gepflanzt werden. Damit würde die ungenutzte Schutzzone zur Union nachhaltig gestaltet.


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