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ST. GEORGEN/GUSEN. Die Kunst und das Zeichnen begleitet die Künstlerin Michaela Secklehner seit ihrer frühesten Kindheit durch alle Lebensphasen.

 (Foto: Secklehner)
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„Man malt immer auch ein Stück von sich selbst in seine Bilder“, sagt Michaela.

Die junge Frau zeichnet, seit sie sich erinnern kann. Schon im Kindergarten mischte sie Farben und malte damit mit Begeisterung.

Diese Leidenschaft behielt sie sich durch die Volksschule hindurch bei. „In der Hauptschule kam dann meine Leidenschaft für Comics und Anime wie Sailor Moon dazu“, erzählt Michaela.

Ihre schulische Laufbahn führte sie dann nach Linz in die HTL 1, wo sie von Stillleben bis Figuren und Schriften alles zeichnete und die Grundtechniken lernte.

Nach der Ausbildung arbeitete sie in der Grafik, wo sie Logos und Visitenkarten entwarf. „Aber auch währenddessen habe ich jeden Tag zu Hause gezeichnet“, erzählt die lebensfrohe Künstlerin.

Langer Weg zum eigenen Stil

Vor allem Comics interessierten die mittlerweile 36-Jährige sehr. 2012 durfte sie einen Comic für das Pride-Magazin gestalten.

Ein Jahr lang erschien in jeder Ausgabe eine neue Folge der Geschichte, die in einer Gaming- und Fantasywelt spielt und die Protagonistin Sarah begleitet.

Inspirationen für ihre Werke nimmt Michaela aus ihrem Umfeld oder aus alltäglichen Gesprächen: „Da wird schon mal ein lustiger Ausspruch meiner Schwester zum Comic-Strip“, lacht die junge Frau.

Am liebsten wird sie abends kreativ. „Nach zehn Jahren kann ich nun sagen, dass ich meinen Stil gefunden habe“, erzählt Michaela von ihrem kreativen Lernprozess.

Ausstellungen und Wettbewerbe

Ihre erste Ausstellung durfte sie 2013 mit einer Kollegin zusammen im Gemeindeamt ihres Heimatortes St. Georgen gestalten, wo sie ihre ersten Werke auf Leinwand vorstellte.

Sieben Jahre später folgte eine Ausstellung im Kulturhaus Bäckerhaus, wo sie Shortcomics präsentierte.

Ein Highlight in Michaelas Karriere als Künstlerin war die Ausstellung in der „Galerie im Turm“ auf der Ruine Windegg in Schwertberg, wo ihre Bilder ein ganzes Stockwerk zierten.

Zukunft Kinderbuch

Momentan kann Michaela noch nicht von ihrer Kunst leben. Dieser Schritt sei aber ein großes Ziel, erzählt sie.

Außerdem hat die ideenreiche Frau auch ein Kinderbuch verfasst und illustriert, für das sie noch einen Verlag sucht. „Ich möchte mein Wissen auch in Kursen, beispielsweise bei der Volkshochschule weitergeben.“

Es wird jedenfalls nicht still werden um diese vielseitige Künstlerin aus der Region.

Weitere Infos auf der Website der Künstlerin.

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