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PERG. Leo Gmeiner, der seit 2022 Präsident des Oö. Weinbauverbandes ist, sagt dem Rebensaft aus Oberösterreich eine große Zukunft voraus.

Verena und Leo Gmeiner (Foto: Gmeiner)
Verena und Leo Gmeiner (Foto: Gmeiner)

Wenn Leo Gmeiner über Wein spricht, dann strahlt er übers ganze Gesicht. Vor 17 Jahren stellte er den elterlichen Betrieb von Schweinehaltung auf Weinbau um. Damals war er erst 26 Jahre alt. Ein mutiger Schritt, den er aber sofort wieder wagen würde. „Wenn man völlig neues Terrain betritt, hat das auch einen großen Vorteil. Niemand kann sagen: Das haben wir aber früher ganz anders gemacht. Man beginnt bei null und kann sich absolut entfalten. Das hat viel Positives, fordert aber auch viel Einsatz“, so Gmeiner.

Ein Einsatz, der sich bezahlt machte. Heute spielt sein Betrieb, der er gemeinsam mit seiner Frau Verena betreibt, in der Liga der Top-Weinbauern Österreichs mit. 2021 wurde Gmeiners Chardonnay zum zweitbesten des ganzen Landes gekürt. Seit 2022 ist er auch Präsident des Oö. Weinbauverbandes und steht gemeinsam mit Geschäftsführer Klaus Stummvoll 50 oberösterreichischen Weinbauern vor. Diese bewirtschaften insgesamt rund 100 Hektar Anbaufläche.

Wein aus dem Land ob der Enns brauche den Vergleich mit jenen aus den bekannten Weinregionen nicht zu scheuen, sagt Leo Gmeiner: „Früher hatten wir Oberösterreicher eine Außenseiterrolle. Mittlerweile blitzen unsere Betriebe bei Wettbewerben immer wieder mit hervorragenden Bewertungen auf. Oberösterreichs Weinbauern sind extrem motiviert und setzen auch stark auf Weiterbildung. Im Verband ist große Aufbruchstimmung spürbar und Begeisterung ist bekanntlich ansteckend.“


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