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BEZIRK PERG. Vier Menschenleben forderten Verkehrsunfälle im Jahr 2024 im Bezirk, eines mehr als im Jahr zuvor. Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung, nicht angepasste Geschwindigkeit und Vorrangverletzungen, informiert Mobilitätslandesrat Günther Steinkellner.

Jedes Menschenleben, das bei einem Verkehrsunfall ausgelöscht wird, ist eines zuviel. (Foto: Mario Hoesel/Adobe Stock)

In Oberösterreich wurden im Jahr 2024 insgesamt 72 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang verzeichnet. Das sind drei weniger als im Vorjahr und damit der zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970. Lediglich im Jahr 2020, während der Corona-Pandemie, gab es mit 67 tödlichen Unfällen eine geringere Zahl. Während in den Bezirken Braunau mit 12 tödlichen Unfällen, Vöcklabruck (acht) und Grieskirchen-Eferding (sieben) die meisten tödlichen Verkehrsunfälle verzeichnet wurden, zeigen andere Regionen geringere Ausprägungen. In Steyr gab es keinen tödlichen Unfall, während in Wels, Linz-Land und Schärding jeweils ein tödlicher Unfall registriert wurde. Perg zählt zu den sieben oö. Bezirken, in denen die Zahl der tödlich Verunglückten 2024 angestiegen ist.

Ablenkung führt zu Tragödien

Die häufigsten Unfallursachen sind unverändert: Unachtsamkeit und Ablenkung (28 Prozent), nicht angepasste Geschwindigkeit (28 Prozent), und Vorrangverletzungen (20 Prozent). „Besonders besorgniserregend ist nach wie vor der Einfluss von Ablenkung durch mobile Geräte und andere Störfaktoren, die immer wieder zu vermeidbaren Tragödien führen“, unterstreicht Landesrat Günther Steinkellner. „Jeder einzelne Verkehrstote ist einer zu viel. Unsere Aufgabe ist es, die Straßen sicherer zu machen – durch Aufklärung, Prävention und gezielte Maßnahmen.“ Für den Landespolitiker ist Verkehrssicherheit Teamarbeit. Das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen, aber auch kluge Infrastrukturpolitik und angepasste Kontrolldichte seien in der Lage, Leben zu retten. Für heuer plant das Infrastrukturressort Bewusstseinsmaßnahmen und eine intensive Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizei.


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