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MAUTHAUSEN/LINZ. Der mit 5000 Euro dotierte Mauthausen Memorial-Forschungspreis 2024 geht an Silke Umdasch aus Linz. Sie schrieb ihre Masterarbeit an der Uni Salzburg zum Thema „Vergewaltigung, Sex-Zwangsarbeit und Genitalverstümmelung als Ausdruck der Machtdemonstration im nationalsozialistischen Konzentrationslagerkomplex Mauthausen von 1938 bis 1945“.

Juror Bertrand Perz, Preisträgerin Silke Umdasch, Barbara Glück (Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen), v. l. (Foto: Mauthausen Memorial/Markus Hechenberger)

Zum vierten Mal wurde der Mauthausen Memorial-Forschungspreis heuer verliehen, und zwar im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung für das Gedenkjahr 2025 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die fünfköpfige Jury aus Experten der Zeitgeschichte und Gedenkkultur war von Silke Umdaschs Arbeit, entstanden Ende 2021 als Masterarbeit, besonders überzeugt. Zur Beurteilung wurden Kriterien wie Fragestellung, inhaltliche, methodologische und stilistische Qualität herangezogen.

„Sie ist theoretisch wie methodisch gut fundiert“, so Bertrand Perz, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, in seiner Laudatio. „Schlüsselbegriffe wie sexualisierte Gewalt werden ausführlich diskutiert und erklärt, die Gliederung der 140-seitigen Arbeit ist klar und logisch nachvollziehbar, vor allem ist die Studie sehr gut zu lesen, alles Faktoren, die eine gelungene Masterarbeit charakterisieren.“

Die nächste Ausschreibung des Forschungspreises erfolgt 2026.

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