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First-Responder halfen in St. Thomas am Blasenstein bereits 170 Mal

Jennifer Wiesmüller, 27.04.2026 12:35

ST. THOMAS AM BLASENSTEIN. Vor zehn Jahren wurde im Bezirk Perg in St. Thomas am Blasenstein ein First-Responder-Team durch das Rote Kreuz aufgebaut. Damit stellte man damals eine wichtige Weiche für die raschere Erstversorgung von Patienten in der ländlich geprägten Gemeinde. Seither konnte im Gemeindegebiet bereits 170 Mal bei akuten Erkrankungen, Verkehrs- und Arbeitsunfällen, Kindernotfällen sowie anderen medizinischen Notfällen professionell geholfen werden.

Rotkreuz-Bezirksstellenleiter sowie Bezirkshauptmann Werner Kreisl (l.), Karl Vorwagner (2.v.l.) von der FF St. Thomas am Blasenstein, Rotkreuz-Bezirksgeschäftsleiter Christian Geirhofer (2.v.r.) sowie Bürgermeister Michael Naderer (r.) mit den First-Responder-Team. (Foto: OÖRK/BSTPerg)

Ziel des regionalen First-Responder-Systems ist eine rasche, medizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen von Rettungswagen, Notarzt oder Rettungshubschrauber in geographisch exponierteren Lagen. In St. Thomas am Blasenstein konnte damit das versorgungsfreie Intervall auf die Hälfte verkürzt werden. Dies verdeutlicht einmal mehr die Notwendigkeit dieses Ausbaus der regionalen Notfall-Infrastruktur.

Zwölfköpfiges First-Responder-Team

Die zwölf ortsansässigen Teammitglieder sind ausgebildete Rettungs- und Notfallsanitäter, die im Ernstfall durch die zentrale Rettungsleitstelle alarmiert werden. Dank der  Unterstützung von Sponsoren aus der örtlichen Wirtschaft und der Marktgemeinde St. Thomas am Blasenstein konnte von Beginn an jeder Helfer mit einer persönlichen Notfallausrüstung ausgestattet werden. Für Menschen in Notsituationen oft ein Überlebensfaktor, da die professionellen Helfer somit möglichst rasch die ersten notwendigen Maßnahmen treffen können.

Allzeit einsatzbereit

First-Responder-Teams gibt es im Bezirk Perg außerdem in den Gemeinden Rechberg, St. Georgen am Walde und Klam.

Seit dem vergangenen Jahr ermöglicht eine neue Form der Alarmierung, dass die First Responder nicht gemeindeabhängig, sondern oberösterreichweit – im Umkreis von fünf Kilometern zu ihrem jeweils aktuellen Standort Einsätze übernehmen können. Damit konnten auch Helfer aus St. Thomas am Blasenstein schon mehrfach außerhalb der Gemeindegrenzen die Zeit bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte professionell überbrücken.


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