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PERG. Am Bahnhof Perg gibt es Grund zur Freude: Im Storchennest auf dem ÖBB-Funkmast sind Jungstörche geschlüpft. Bereits seit sechs Jahren hat ein Storchenpaar den 26 Meter hohen Mast als Zuhause ausgewählt. Damit die geschützten Tiere dort sicher nisten können und gleichzeitig der Bahnbetrieb reibungslos funktioniert, haben die ÖBB gemeinsam mit Behörden und Naturschutzorganisationen spezielle Maßnahmen umgesetzt.

  1 / 2   Im Storchennest auf dem ÖBB-Funkmast am Bahnhof Perg sind Jungstörche geschlüpft. (Foto: ÖBB/Helminger)

Störche lieben freie Sicht und hohe Landeplätze. ÖBB-Funkmasten bieten dafür ideale Bedingungen. So entschied sich das Storchenpaar bereits vor einigen Jahren für den Funkmast am Bahnhof Perg als Nistplatz. Um den Lebensraum der Tiere langfristig zu sichern, wurde hoch oben auf dem Mast eine eigens angefertigte Plattform montiert. Sie dient als stabile Unterlage für das Nest, schützt die technische Infrastruktur vor Verunreinigungen und stellt gleichzeitig sicher, dass die Funktechnik weiterhin betriebssicher genutzt werden kann.

Artenschutz und Infrastruktur im Einklang

Sobald sich Störche ansiedeln, steht ihr Nest unter Schutz und muss im Originalzustand erhalten bleiben. Die ÖBB arbeiten deshalb auch in Perg eng mit Behörden und Naturschutzorganisationen zusammen. Eine mögliche Umsiedelung der Tiere wurde geprüft, war jedoch nicht umsetzbar: Dafür hätte sich im Umkreis von 20 Metern ein gleichwertiger Standort befinden müssen, was am Bahnhof Perg nicht gegeben war. Mit der Plattform konnte daher eine optimale Lösung im Sinne des Artenschutzes gefunden werden.

Wer einen detaillierteren Blick in das Leben der gefiederten Bewohner werfen möchte, kann das hier tun.


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