Feuerwehr-Praxislehrgang für Vegetationsbrandbekämpfung in Allerheiligen
ALLERHEILIGEN. Bei der Feuerwehr Allerheiligen fand eine praxisnahe Ausbildung zur Vegetationsbrandbekämpfung statt. Angesichts zunehmender Trockenperioden und Vegetationsbrände gewinnen regelmäßige Schulungen für die Feuerwehren immer mehr an Bedeutung.

Der Theorieteil startete am Vormittag im Feuerwehrhaus. Lehrgangsleiter Bernhard Hochgatterer vermittelte wichtige Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung. Abschnittskommandant Brandrat Roland Paireder begrüßte die 45 Teilnehmer und brachte Erfahrungen aus vergangenen Vegetationsbränden im Bezirk sowie im Bezirk Freistadt ein.
Grundlagen und Einsatztaktiken im Mittelpunkt
Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete der Praxisteil bei der Familie von Markus Wahl, vulgo Reifegger. Im Mittelpunkt standen Gefahren, Lagebeurteilung, Sicherheitsmaßnahmen und Einsatztaktiken sowie der gezielte Einsatz der speziellen Ausrüstung.
Unter realitätsnahen Bedingungen übten die Teilnehmer verschiedene Techniken der Vegetationsbrandbekämpfung. Dazu zählten der Einsatz von Handwerkzeugen und Löschrucksäcken sowie der Aufbau einer Löschwasserversorgung.
Waldbrand-Simulator für praxisnahe Übungen
Zusätzlich kam ein Waldbrand-Simulator aus dem Bezirk Vöcklabruck zum Einsatz. Das Übungsgerät dient dazu, Einsatzkräfte bei Lehrgängen und Übungen realitätsnah auf Wald-, Flur- und Wiesenbrände vorzubereiten.
Bei der Schlussveranstaltung bedankte sich Roland Paireder bei Lehrgangsleiter Bernhard Hochgatterer und Philipp Furtlehner für die organisatorische Vorbereitung und Durchführung. Sein Dank galt auch allen Kameraden für ihre Disziplin und engagierte Teilnahme.
Ausbilder geben Erfahrungen weiter
Ein besonderer Dank ging an die Ausbilder des Bezirks Freistadt, Hubert Knoll, Mario Affenzeller und Harald Wagner. Sie geben ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen nicht nur im Bezirk, sondern auch bei Ausbildungen in ganz Oberösterreich weiter.








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