Volkshilfe Perg zum Tag der Armut: "Neun von zehn Landsleute fordern Bekämpfung von Kinderarmut"
PERG. Die Volkshilfe Perg stellt zum Tag der Armut am 17. Oktober die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zum Thema vor.

Der Volkshilfe Sozialbarometer erhebt in regelmäßigen Abständen ein Stimmungsbild der sozialen Lage in Österreich. Durchgeführt werden die repräsentativen Umfragen vom Forschungsinstitut Foresight. Ein Sozialbarometer zum Thema Armut geht der Frage nach, was Menschen in Österreich über Kinderarmut denken und was sie von der Regierung erwarten.
Fast neun von zehn Befragten (87 Prozent) sagen, dass die Bekämpfung von Kinderarmut ein wesentliches Ziel der nächsten Regierung sein soll. Ein klarer Handlungsauftrag, der von der Regierung einfordert, ihren Versprechen in Sachen Halbierung der Armut endlich nachzukommen. „Die Verdoppelung der absoluten Armut bei Kindern und Jugendlichen, von 36.000 auf 88.000 gegenüber dem Vorjahr ist ein lautes Alarmsignal, das deutlich zeigt, dass aktuelle Maßnahmen nicht ausreichen, um Kinder nachhaltig aus der Armut zu holen“, warnt auch Sabine Schatz als Vorsitzende der Volkshilfe Perg.
Hohe Zustimmung zur Einführung der Kindergrundsicherung
Mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent) befürworten auch die Einführung der Kindergrundsicherung, die Kinder aus Familien mit weniger Einkommen mehr unterstützen soll. „Damit stellt sich die Mehrheit Österreichs hinter die langjährige Forderung der Volkshilfe und damit auch hinter die Soziallandesrätinnen und Soziallandesräte und jene Expertinnen und Experten, Organisationen und Parteien, die sich zuletzt bei einem vom Sozialminister einberufenen Runden Tisch im Juni einhellig für die Kindergrundsicherung ausgesprochen haben“, so Schatz abschließend.


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