Neue Heimat für den Schwalbenschwanz im Naturpark Mühlviertel
ST. THOMAS AM BLASENSTEIN. Mit privatem Engagement und einer gelungenen Zusammenarbeit wird im Naturpark Mühlviertel ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Schwalbenschwanzes geleistet.

Vor kurzem wurden mehrere Puppen des auffälligen Schmetterlings entlang des Schmetterlings.Erlebniswegs in St. Thomas am Blasenstein ausgesetzt.
Entdeckt hatte die Puppen bereits im Herbst des vergangenen Jahres Elisabeth Schmidt. Die Hobby-Schmetterlingszüchterin fand sie an trockenen Fenchelstängeln im Mühlviertel und sammelte sie sorgfältig ein. Den Winter verbrachten die Puppen geschützt und gut versorgt, ehe sie nun kurz vor dem Schlüpfen wieder in die Natur zurückgebracht wurden.
Beliebter Lebensraum
Als neuer Standort wurde ein Garten entlang des Schmetterlingserlebniswegs gewählt. St. Thomas am Blasenstein gilt mit seinen markanten Felsformationen als beliebter Lebensraum für den Schwalbenschwanz. Die Puppen wurden dort an geschützten Stellen angebracht und warten nun auf ihre Verwandlung. In den kommenden Tagen könnten bereits die ersten Falter schlüpfen und ihre Flügel entfalten.
Futterpflanzen gesetzt
Damit auch die nächste Generation gute Bedingungen vorfindet, wurden im Garten zusätzlich wichtige Futterpflanzen gesetzt. Dill und Fenchel dienen den Raupen des Schwalbenschwanzes als Nahrung und bieten optimale Voraussetzungen für ihre Entwicklung.
Weitere Puppen wurden beim Freilichtmuseum Großdöllnerhof in Rechberg sowie in einem Garten in Bad Zell ausgesetzt, der im Rahmen der „Gartenroas 2026“ besucht werden kann.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Susanne Moser von der KLAR! Mühlviertler Alm. Mit der Aktion wird nicht nur die Schwalbenschwanz-Population im Naturpark Mühlviertel unterstützt, sondern auch ein sichtbares Zeichen für den Artenschutz gesetzt.


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