Perger Volleyball-Prinzessinnen starten mit Niederlage in das Viertelfinal-Playoff
PERG. Knapp zwei Stunden dauerte gestern Abend in der Donauwell-Arena das erste Viertelfinale in der Austrian Volley League Women zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg und den Damen vom ASKÖ Linz/Steg. Die Gäste aus der Stahlstadt hatten im Playoff-Derby schließlich nach vier umkämpften Sätzen das bessere Ende für sich.

„Das war ein wirklich hohes Niveau heute. Ein Spiel auf Augenhöhe, genauso wie es zu erwarten war. In dieser Saison kann jedes Team noch Meister werden“, kommentierte Linz-Trainer Roland Schwab den Sieg der Linzerinnen. Sein Team startete gut in die Partie und sicherte sich im ersten Durchgang gleich acht Satzbälle. Bereits den ersten nutzten die Linzerinnen und gingen in Front.
Pergerinnen leisteten Gegenwehr
Doch die Perger Prinzessinnen steckten nicht auf und kämpften sich in das Spiel zurück. Sie gewannen den zweiten Satz mit 25:21. „Eine tolle kämpferische Leistung von beiden Mannschaften. Ein dramatischer Playoffauftakt und typisch für eine solche Serie mit vielen Up and Downs auf beiden Seiten“, erklärte Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.
Vorentscheidung im dritten Satz
Zum Knackpunkt wurde der dritte Durchgang. Die Pergerinnen glichen zunächst zweimal einen Vorsprung der Linzerinnen aus, doch beim Stand von 22-22 wechselte das Momentum auf die Seite der Gäste. Mit drei Punkten in Folge gewannen diese den Satz und behielten fortan die Oberhand im Duell. „Es war schwierig für meine Mannschaft. Sie haben uns mit starken Services extrem unter Druck gesetzt und dadurch konnten wir kein gutes Sideout aufbauen. Wir wissen welche Möglichkeiten und Chancen wir gegen Linz haben. Die müssen wir jetzt am Wochenende besser nutzen“, analysierte Zuzana Pecha-Tlstovicova.
Linzerinnen können am Samstag Aufstieg fixieren
Bereits am Samstag folgt das zweite Spiel im Viertelfinale. Wollen die Pergerinnen im Rennen um den Halbfinaleeinzug ihre Chancen wahren, muss im BG/BRG Urfahr ein Sieg her. „Wir haben viele Fehler gemacht. Wenn wir am Samstag unsere Annahme verbessern, dann wird es ein hartes Stück Arbeit für Linz“, fügt die Perger Trainerin an.


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