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BEZIRK PERG/LANGENLOIS. Beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge (ARC), der Schneerosen Rallye rund um Langenlois, geigten die Rallye Club Perg-Starter groß auf. Bei den Historischen gingen die beiden oberen Stockerlplätze an den RCP, zudem legte ein Youngster eine sehr erfolgreiche Talentprobe ab.

Das Duo Panhofer/Pilz raste im Toyota Corolla AE86 rund um Langenlois zum Gesamtsieg in der Wertung der historischen Fahrzeuge. Foto: Harald Illmer

Mangels Copilot – Stammbegleiter Richard Gollatsch war kurzfristig beruflich verhindert – musste der spätere Sieger Franz Panhofer bis kurz vor der Rallye um seinen Start zittern. Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt, bis letztendlich der Freistädter Jürgen Pilz auf die Suche aufmerksam wurde und prompt einspringen konnte. Schnell fand man sich miteinander zurecht.

Auf Ausrutscher folgten Husarenritte

Nach einem kleinen Ausrutscher auf der ersten Sonderprüfung wurde das Fahrzeugsetup noch etwas verändert und fortan begann der Sturm nach vorne. Platz für Platz wurde gutgemacht. Letztendlich konnten Panhofer/Pilz im Toyota Corolla AE86 den Gesamtsieg bei den historischen Fahrzeugen feiern. „Das war gleich mal eine sehr anspruchsvolle Rallye mit engen, teils sehr schnellen Sonderprüfungen, wo man mit einer immer vorhandenen Staubschicht oft nicht abschätzen konnte, wie rutschig es ist. Danke ans Team und speziell an Jürgen, der so kurzfristig einspringen konnte“, so Panhofer.

Starker Auftritt von Schwertberger Duo Kapplmüller/Raab-Nesterer 

Durchaus ein Wörtchen um den Histo-Sieg mitzureden hatten die Schwertberger Florian Kapplmüller und Patrick Raab-Nesterer in ihrem Ford Escort RS2000. Mit einer konstanten Leistung lieferten sie sich einen knallharten Fight mit Panhofer. „Das war womöglich schon die schwierigste Rallye der Saison. Mit dem zweiten Platz bei den Historischen haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen“, berichtet Kapplmüller.

Gelungene Premiere für Brückler/Hirz

Eine erfolgreiche Rallye-Premiere feierte der Schwertberger Youngster Kevin Brückler. Mit dem bekannten BMW 325i E36 des Vaters Erwin Kollingbaum und seinem Copiloten Marcel Hirz konnte er sich von Sonderprüfung zu Sonderprüfung steigern und neben dem 18. Gesamt-rang auch gleich den Klassensieg einfahren.

Frühzeitiges Ende für Hinterreiter/Tinschert 

Weniger Glück hatten Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert. Nach einem guten Start und einer Top Ten-Zeit auf der 4. Sonderprüfung mussten sie ihren Mercedes 190 E 2,3 auf der 5. Sonderprüfung mit Getriebeschaden abstellen.


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