Perger Volleyball-Prinzessinnen wollen in der Halbfinal-Serie gegen Rekordmeisterinnen vorlegen
PERG. Morgen Mittwoch steht in der Volleyball-Bundesliga um 18.30 Uhr das erste Halbfinal-Duell für die SG Prinz Brunnenbau Volleys am Programm. Die Pergerinnen empfangen in der Best-Of-Three Serie im Kampf um den Einzug ins Finale niemand geringeren als den 46-fachen Österreichischen Meister SG VB NÖ Sokol/Post und wollen sich im Heimspiel eine gute Ausgangsposition schaffen.

Das Team von Zuzana Pecha-Tlstovicova schloss den Grunddurchgang als Zweite ab, punktegleich mit den Niederösterreicherinnen, die Dritte wurden. Die Zuschauer erwartet also eine extrem spannende Serie und für die Prinzessinnen ist es zugleich die Premiere, denn noch nie standen sie im Halbfinale in Österreichs höchster Volleyballliga der Frauen. Mit 17 Siegen in 21 Pflichtspielen haben die Pergerinnen schon jetzt alle Erwartungen übertroffen.
Spielfreie Zeit nach Grunddurchgangs-Ende bestens genutzt
„Wir freuen uns nun, nach dieser doch langen Pause, dass es nun endlich los geht“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner, der die Vorteile und Nachteile des Wartens beschrieb: „Die viereinhalb Wochen sind einerseits ideal, um kleinere Verletzungen oder Erkrankungen wieder auszukurieren, aber andererseits ist es verdammt schwierig diese spielfreie Zeit zu überbrücken. Unsere Trainerin hat aber mit der Mannschaft hart und intensiv trainieren können. Wir haben auch mit einem Testspiel die Spannung wieder erhöhen können und freuen uns auf unsere Halbfinalpremiere.“
Angriff als Perger Trumpf
Der Angriff ist in dieser Saison das Prunkstück der Mannschaft aus dem Machland. Exakt 300 Punkte erzielte Kapitänin Diana Mitrengova in den 18 Spielen im Grunddurchgang und sie war damit die Topscorerin der Liga. Auf Rang zwei folgte mit Mittelblockerin Jordan Tucker (286) eine weitere Perger Spielerin und auch Neuzugang Martyna Walter, welche in der Sommerpause ins Mühlviertel wechselte, gehörte als Vierte (235) zu den stärksten Angreiferinnen der Liga.
Peinlicher Gang ins Exil blieb durch Ausnahmeregelung erspart
Nach einer vom Österreichischen Volleyball Verband zugestandenen Ausnahmeerklärung dürfen die Prinzessinnen ihre Heimspiele in der Donauwell-Arena austragen. Die Suche nach einer Ausweichhalle, die den Vorgaben entspricht, konnte somit beendet werden. “Schön, dass der Verband dann eingelenkt hat und uns und Linz/Steg eine Ausnahme zukommen hat lassen. Ich denke für die Spielerinnen sowie Betreuer, die Fans und für alle, die im Hintergrund an dieser tollen Saison mitgearbeitet haben, ist ein willkommenes Dankeschön für die erfolgreiche Arbeit in Oberösterreich.“ Damit beginnt die Serie am Mittwochabend um 18:30 in Perg.


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