Nach Gala-Vorstellung: Perger Volleyball-Prinzessinnen träumen von Einzug ins Bundesliga-Finale
PERG. Nach der gestrigen Glanzleistung im ersten Halbfinal-Playoff gegen die Rekordmeisterinnen von der SG Sokol/Post steht die SG Prinz Brunnenbau Volleys vor dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Gelingt am Sonntag in der Wiener Posthalle abermals ein Sieg, steht das Perger Team erstmals im Bundesliga-Endspiel.

Einem zögerlichen Start folgte gestern am Abend in der Donauwell-Arena mit großartiger Unterstützung des Heimpublikums im ersten Satz eine tolle Aufholjagd, die im 25:16-Sieg gipfelte. Die Pergerinnen waren danach auch knapp dran den zweiten Abschnitt für sich zu entscheiden, mussten sich in diesem aber nach vergebenen Satzbällen mit 26:28 geschlagen geben.
Mit Power-Volleyball zum Erfolg
Freude des Perger Publikums liefen Kapitänin Diana Mitrengova und ihre Teamkolleginnen in der Folge zur Hochform auf und setzten sich im dritten Satz klar mit 25:16 durch. Die Gäste fighteten im vierten Satz nur kurz zurück, mussten sich am Ende aber den an diesem Abend übermächtigen Prinzessinnen mit 25:17 geschlagen geben.
Auch Deb und Donnie aus Indianapolis erlebten Perger Volleyball-Sternstunde hautnah mit
Große Freude herrschte nach dem Auftaktsieg in der Best Of Three-Serie nicht nur bei Spielerinnen und Funktionären, sondern im Lager der Fans. Besonders bei jenen beiden, die die weiteste Anreise in die Donauwell-Arena auf sich genommen haben. Die besondere Sternstunde des Perger Volleyballs erlebten nämlich mit Deb und Donnie auch zwei Gäste aus Indianapolis in der Donauwell-Arena mit. Die Eltern von Legionärin Makalya Ferguson sahen bei ihrem Österreich-Besuch eine großartige Leistung ihrer Tochter, die einmal mehr - ebenso wie Landsfrau Jordan Tucker - zu den großen Stützen im Perger Team zählte.
Sportchef Trauner: „Reisen nun ganz entspannt in die Bundeshauptstadt“
Bei Sportchef Josef Trauner war nach dem Sieg zunächst die Erleichterung groß: „Nach der langen spielfreien Zeit seit Ende des Grunddurchganges, wussten wir nicht genau wo wir stehen. Sokol/Post war bereits im Viertelfinal-PlayOff im Einsatz, wir konnten nur trainieren. Unser Trainerin Zuzanna hat die Mädels aber bestens auf die Aufgabe eingestellt und ich bin überglücklich über das, was die Fans heute zu sehen bekommen haben. Wir haben jetzt vorgelegt, können ganz entspannt zum zweiten Spiel in die Bundeshauptstadt anreisen und im Idealfall den Sack bereits zumachen. Der Druck liegt nun aber voll und ganz bei Sokol/Post“.
Libera Haselsteiner vom Spiel und der Atmosphäre begeistert: „Es hat riesig Spaß gemacht“
„Das war sicherlich eines unser besten Matches der Saison. Es hat riesig Spaß gemacht und der Dank geht an unser Publikum. Die Fans stehen so toll hinter uns und waren auch heute ein entscheidender Faktor, wie schon so oft in dieser Saison“, war Libera Sohpie Haselsteiner überwältigt.
Erster Matchball am Sonntag
Am Sonntag, 24. März, kommt es um 17 Uhr zum Retourspiel in der Wiener Posthalle. Zahlreiche Fans haben schon angekündigt, die Prinzessinnen zum Spiel zu begleiten und sie zum historischen Erfolg zu pushen.


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