Nach Karriere-Ende: Sportland Oberösterreich verabschiedet dreimaligen Olympiastarter David Brandl
PERG/OÖ. Nach 22 Jahren im Leistungssport, in denen er einmal um die Welt geschwommen ist, hat der Perger David Brandl vor Kurzem seine erfolgreiche Karriere beendet.

„David Brandl hat mit seinen sportlichen Erfolgen national und international Wellen geschlagen. Der Schwimmsport in Oberösterreich war über Jahre hinweg auch eng mit seinem Namen und seinen großartigen Leistungen verbunden. Dazu kommt seine sympathische, immer freundliche Art. Er ist damit zu einem Vorbild im Sportland Oberösterreich geworden“, betonten Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner im Zuge einer persönlichen Verabschiedung im kleinen Rahmen im Linzer Landhaus.
Früh übt sich ...
David Brandl kam schon als Vierjähriger zum Schwimmsport, genau genommen zum 1. Perger Schwimmverein. Sein Vater Robert arbeitete in Perg als Bademeister, seine Mutter Johanna als Kassiererin, da war die Schwimmleidenschaft vorgezeichnet. Sein Trainingseifer war enorm. Der Freistilspezialist war bekannt dafür, dass er im Training noch die „Kacheln“ im Becken zählte, während andere längst schon nach dem Handtuch gegriffen hatten.
Große Erfolge
Brandls Erfolgsliste ist lang: Er qualifizierte sich für drei Olympische Sommerspiele – eine vierte Teilnahme in Tokio diesen Sommer verhinderte eine Coronavirus-Erkrankung, die den Trainingsablauf gravierend bremste. Der Perger gewann außerdem EM-Bronze mit der 4 x 200-Meter Staffel in Eindhoven. Dazu kommen Top-Resultate im Weltcup sowie nicht weniger als 84 Staatsmeistertitel und 30 Landesmeistertitel. Brandl, der bereits seit längerem eine Ausbildung zum Masseur absolviert, wird dem Sport in anderer Funktion erhalten bleiben: Ein Praktikum führt ihn schon bald in das Olympiazentrum auf der Gugl, wo er jahrelang seine Bahnen im Becken gezogen hat.


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