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Online Redaktion, 24.02.2025 09:38

MÜNZBACH. Die Münzbacher Faustballerinnen holten sich in der 1. Bundesliga die Bronze-Medaille.

Bronze für die Münzbacherinnen (Foto: Josef Pils)
  1 / 15   Bronze für die Münzbacherinnen (Foto: Josef Pils)

Einen packenden Schlagabtausch lieferten sich zum Final3-Auftakt in Linz die beiden Frauenteams. Die Union Raiffeisen St. Veit/Pongau und die Sportunion Greisinger Münzbach gingen bei ihren Finalevent-Premieren über die volle Distanz von sieben Sätzen. Den besseren Start erwischten die St. Veiterinnen, die mit 1:0 (11:6) in Führung gingen und auch im zweiten Abschnitt mit 7:4 führten. Doch Münzbach kam mit zunehmender Spieldauer immer stärker auf.

Angeführt von Julia Grafeneder im Angriff, die nach der Partie zur besten Spielerin ausgezeichnet wurde, drehten die Münzbacherinnen das Spiel zwischenzeitlich zum 2:1 (13:11, 11:4). „Am Anfang war noch eine gewisse Nervosität da“, berichtet Grafeneder. „Spätestens nach dem ersten Satz haben wir sie aber gut abgelegt und die Atmosphäre genießen können.“ Als St. Veit erneut in Führung ging (11:7, 11:7), steckte die Sportunion nicht auf und erzwang mit einem 11:5 den Entscheidungssatz. Hier sah es zunächst danach aus, als könnte Münzbach tatsächlich für eine faustdicke Überraschung sorgen. Doch der 4:0-Vorsprung schmolz immer mehr zusammen und der Entscheidungssatz ging mit 8:11 knapp verloren.

Die Enttäuschung der Münzbacherinnen über die Halbfinalniederlage in einem dramatischen Finish wich aber rasch der Erkenntnis und dem Stolz, auf der höchsten österreichischen Faustball-Bühne eine tolle Performance abgeliefert zu haben.  Mit der Siegerehrung und Medaillenübergabe als emotionalem Höhepunkt einer historischen Saison endete das Abenteuer Final3 für die Sportunion Greisinger Münzbach aber als tolles Erlebnis inmitten der Spitzenklasse der österreichischen Faustballfamilie.


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